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Neues Gerät wird in der Sparkasse in Lüchtringen angebracht

Defibrillator kann leben retten

Lüchtringen

Trotz Ausfall des Weihnachtsmarktes hat die Dorfgemeinschaft Lüchtringen einen lang gehegten Wunsch erfüllt: die Anschaffung eines Defibrillators. Der „Defi“ ist im Vorraum der Sparkasse Höxter angebracht und rund um die Uhr zugänglich.

wn

Übergabe (von links): Christoph Missing (Filialleiter Lüchtringen der Sparkasse), Burkhard Schwiete (Ortsausschussvorsitzender), Andreas Pieres (Vorsitzender Dorfgemeinschaft), Gerhard Schwiete (Vorstand Dorfgemeinschaft) und Uwe Linnemann (Vorstand Dorfgemeinschaft). Foto: privat

Das Gerät ist selbsterklärend und sollte ohne Hemmungen im Notfall genutzt werden, teilen die Verantwortlichen mit. Dr. Regina Beverungen hat sich dazu bereit erklärt, nach der Pandemie für Vereine und Interessierte Schulungen anzubieten, um einem möglichst großen Kreis von Bürgern Sicherheit im Umgang mit diesem Gerät zu geben. Der Ortsausschussvorsitzende Burkhard Schwiete bedankt sich im Namen des Ortsausschusses bei der Dorfgemeinschaft für die geleistete Arbeit und für die Spende von etwa 1500 Euro für den Defibrillator sowie der Sparkasse Höxter, vertreten durch den Filialleiter Christoph Missing, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. „Sollte dieses Gerät auch nur ein Leben retten, so hat sich diese Investition mehr als gelohnt“, sagt er.

Überschuss kommt Lüchtringern zu Gute

Der Verein Dorfgemeinschaft Lüchtringen organisiert jedes Jahr für den Freitag des ersten Advents einen Weihnachtsmarkt, der im vergangenen Jahr durch dem Verkauf einer Lüchtringer Weihnachtssammelkugel bereichert wurde. Lüchtringer Vereine und Privatpersonen engagieren sich unter dem Dach der Lüchtringer Dorfgemeinschaft und bauen mit den von der Gemeinschaft selbst gebauten Weihnachtshütten einen liebevoll geschmückten Weihnachtsmarkt auf, der in diesem Jahr jedoch der Pandemie zum Opfer gefallen ist. Der bei diesen Weihnachtsmärkten erwirtschaftete Überschuss kommt traditionell komplett den Lüchtringern zu Gute. So wurden davon in den vergangenen Jahren fünf Weihnachtshütten gebaut. Außerdem wurden zehn Fahnenmasten, Fahnenhalter und Wimpel-Ketten für Johanni sowie diverse Geräte für die Ausrichtung von Festen angeschafft, auf die jeder Verein Zugriff hat. Auch werden jährlich die Stutenkerle für den Martinsumzug der Kindergärten und der Grundschule sowie der Weihnachtsbaum in der Dorfmitte davon bezahlt.

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