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Erasmus: König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter startet neues Projekt mit Partnerschule aus Barcelona

Demokratie und Nachhaltigkeit im Fokus

Höxter

Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa zusammenführen und für Europa begeistern – das möchte das EU-Schulprogramm Erasmus+ erreichen. Da das König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter schon seit mehr als 65 Jahren Kontakte zu anderen Schulen in Europa knüpft, war es nur ein logischer Schritt, sich um die Mitgliedschaft bei dieser Initiative der Europäischen Union zu bewerben. Und der Aufwand hat sich gelohnt.

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Freuen sich auf einen regen internationalen Austausch (von links): Iris Zarebski, Sarah Kohnert und Heike Edeler Foto: KWG

Das KWG hat bereits beste Kontakte nach Polen, Tschechien, Italien, Spanien, Frankreich oder Großbritannien und ist eine der ersten Schulen in Deutschland gewesen, die eine französische Partnerschule hatte. Seit Anfang des Schuljahres ist das KWG nun Teil des Netzwerkes Erasmus+ und hat bereits mit der neuen spanischen Partnerschule aus Barcelona ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit und Demokratie auf die Beine gestellt, bei dem auf europäischer Ebene Aspekte wie Umwelt- und Klimaschutz, Konzepte nachhaltigen Wirtschaftens sowie Müllvermeidung vielfältig untersucht werden. Ein erster Höhepunkt in diesem Zusammenhang war der SchülerKlima-Gipfel 2020, bei dem sich das Höxteraner Gymnasium bereits aktiv eingebracht hat und überzeugende Beiträge (zum Beispiel ein Green-Picture) für die Diskussionen einbringen konnte.

Europäischer Gedanke bei den Schülern

Das Engagement der Schüler, die am Erasmus-Projekt teilnehmen, begeistert nicht nur die betreuenden Lehrerinnen Sarah Kohnert und Iris Zarebski. Auch Schulleiterin Heike Edeler zieht ein mehr als positives Fazit nach den ersten Monaten: „Die Probleme von heute und erst recht diejenigen von morgen können Länder nicht mehr alleine bewältigen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Schule den europäischen Gedanken bei den Kindern und Jugendlichen fest verankert und durch Austausche, Fahrten und durch solche Initiativen wie Erasmus+ erlebbar macht.“ Schülerinnen und Schüler wollten mehr Europa, was der Einsatz der KWGler zeige. So sei es für die Mitglieder der Erasmus+-AG zwar schade, dass Fahrten nach Barcelona oder nach Brüssel zurzeit nicht stattfinden können und alle Begegnungen digital ablaufen müssen, aber Iris Zarebski berichtet, dass es bei den Treffen auf der Online-Plattform „e-twinning“ doch zu einem intensiven Austausch der Jugendlichen komme. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun offizielle Mitgliedsschule von Erasmus+ geworden sind und möchten in den nächsten Jahren mit dem Programm möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler für ein offenes, modernes und tolerantes Europa begeistern“, so Schulleiterin Edeler.

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