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Oberarzt Amir Solimann ist der erste, der im koptischen Kloster in Brenkhausen zum Priester geweiht wird

Die Jugend liegt ihm am Herzen

Brenkhausen

Es ist der Tag der Premieren im koptischen Kloster in Brenkhausen: Mit Dr. Amir Solimann wird dort an diesem Mittwoch zum ersten Mal überhaupt jemand zum Priester geweiht. Weihen wird den Steinheimer mit ägyptischen Wurzeln Bischof Anba Damian – auch für ihn ist es das erste Mal.

Dennis Pape

Dr. Amir Solimann (links) wird an diesem Mittwoch von Bischof Anba Damian in Brenkhausen zum koptischen Priester geweiht. Foto: Dennis Pape

„Hier ist meine Heimat, hier ist mein Herz“, sagt Amir Solimann im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT: „Deutschland ist das Land der Freiheit.“ Und er hat bereits viel gesehen von der Welt: Geboren ist der Mediziner in Kairo, studiert hat er Medizin in Ägypten. Dann zog es ihn und seine Familie zunächst beruflich nach Saudi-Arabien, bevor es 2009 für eine Hospitation im St.-Ansgar-Krankenhaus nach Höxter ging. Nach einer einjährigen Zwischenstation in Freiburg kam er zurück ins Kulturland – zunächst zur Hospitalvereinigung und anschließend zu den Gräflichen Kliniken in Bad Driburg. Seit vergangenem Jahr ist er Oberarzt in der Teutoburger-Wald-Klinik in Bad Lippspringe, fühlt sich außerdem in Steinheim gemeinsam mit seiner Frau Ghada sowie den Kindern Andrew (16), Justina (13) und der Neugeborenen Philomena außerordentlich wohl, wie er betont. „Für die Familie ist dieser Mittwoch ein ganz besonderer Tag: Neben meiner Priesterweihe wird meine jüngste Tochter getauft und mein Sohn schreibt kurz davor noch eine Abiturprüfung“, sagt Amir Solimann mit einem Augenzwinkern.

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