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CDU-Ortsausschussvorsitzende stellen ihre Projekte der kommenden Jahre vor

Durchgängige Weser-Promenade geplant

Höxter (WB). In Lüchtringen soll die Lücke in der Weserpromenade zwischen Brücke und altem Fährhaus geschlossen werden. Das hat Ortsausschussvorsitzender Burkhard Schwiete bei einem Treffen der CDU-Ortsvorsteher in Ovenhausen bekannt gegeben.

Marius Thöne

Zurzeit ist die Weserpromenade in Lüchtringen nicht durchgängig. Am Anleger ist der Weg beispielsweise noch nicht befestigt. Das will der Ortsausschuss mit Fördermitteln ändern. Foto:

Der Lückenschluss soll mit Geldern aus dem Dorferneuerungsprogramm umgesetzt werden. „Etwa 150 Meter fehlen, um die Promenade durchgängig begehen zu können“, sagt Schwiete. Sie werde viel und gerne von Spaziergängern genutzt. Um die Promenade aufzuwerten, ist auch die Installation von Spielgeräten geplant, die von allen Generationen genutzt werden können.

Auch Liegen sollen am Ufer aufgebaut werden. Darüber hinaus soll der alte Steinbruch am Sportplatz so hergerichtet werden, dass dort an die Tradition Lüchtringens als Maurerdorf erinnert werden kann.

Schwiete und seinen Kollegen ist wichtig, dass die Ortsausschussvorsitzenden und die Bezirksverwaltungsstellenleiter in den Dörfern als Kümmerer wahrgenommen werden. Sie wollen Ansprechpartner für die ganze Dorfgemeinschaft sein. „Wir können Probleme meistens schnell und unkompliziert lösen“, sagt auch Beate Rehker, Ortsausschusschefin in Stahle.

In Stahle geht es um die Schul-Grundstücke

Im nördlichsten Höxteraner Stadtteil geht es am Montagabend, 16. Dezember, im Bezirksausschuss um die künftige Nutzung des Grundstückes der ehemaligen Grund- und Hauptschule. Das „mittelfristige Nutzungskonzept“ wird zunächst nicht-öffentlich vorgestellt. Rehker lobt insbesondere die Zusammenarbeit mit Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Sieburg und dem Ortsheimatpfleger. Sie packten mit an, wenn es beispielsweise darum gehe, eine Lampe am Weg zum Spielplatz aufzustellen oder Reinigungsarbeiten an der Twier vorzunehmen.

In Ovenhausen ist auch auf Drängen des Ortsausschusses im vergangenen Jahr die Bosseborner Straße saniert worden. „Dafür haben wir zehn Jahre lang gekämpft“, sagt Ortsausschussvorsitzender Günter Ludwig. Das nächste Projekt steht auch schon an. An der Ortsdurchfahrt wünscht sich Ludwig einen Zebrastreifen. Vor Jahren hatte es dort bereits eine Fußgängerampel gegeben, bei der die Anforderungszeiten für die Grünphase aber zu lang gewesen seien.

Die Folge: Kaum jemand habe die Ampel genutzt und folglich hätten die zuständigen Behörden auch keinen Bedarf für sie festgestellt. Ludwig hofft, dass das beim Zebrastreifen anders wird. Zumindest in der Stadtverwaltung sei eine „positive Grundstimmung“ für den Fußgängerüberweg vorhanden.

Sanierung der Ottberger Straße gefordert

Im Nachbarort Lütmarsen fällt die Landesgartenschau 2023 mit der 1200-Jahr-Feier zusammen. Nach Angaben der Ortsausschussvorsitzenden Christiana Mönnekes liefen für das große Jubiläum bereits die Vorbereitungen. Für Bosseborn forderte Bruno Kieneke von Straßen NRW eine schnelle Komplettsanierung der Ottberger Straße. Die Landesstraße war in diesem Sommer mehrfach Umleitung für die gesperrte Bundesstraße 64. „Da muss endlich was passieren.“

Den Ausschussvorsitzenden ist wichtig, dass sie für die Bewohner ihrer Dörfer immer ansprechbar sind. „Dafür sind wir da“, sagt Burkhard Schwiete.

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