Zur LGS in Höxter: Abgeordneter Matthias Goeken sieht gute Chancen für eine Landesförderung

Ein neuer Bahnhof soll kommen

Höxter

Der Bahnhaltepunkt Höxter-Rathaus soll zur Landesgartenschau 2023 ganz neu gestaltet werden. Das Empfangsgebäude aus Waschbeton könnte bald verschwinden und durch einen Neubau ersetzt werden – vorausgesetzt es fließen entsprechende Fördergelder aus dem Düsseldorfer Bauministerium.

Marius Thöne

Den Bahnhof in Höxter würde man heute als hübsch-hässlich bezeichnen. Der Flachdach-Betonbau soll zur Landesgartenschau 2023 weichen, so der Plan. Foto: Harald Iding

Nach Einschätzung des CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Goeken (CDU) stehen die Chancen für eine Förderung des Bahnhofsneubaus und der Umgestaltung der Umgebung gut. „Ich glaube, das wird was“, sagt Goeken. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen. Bis Osten könnte es allerdings soweit sein. Die Stadt hatte, wie berichtet, den Bahnhofs-Altbau bereits erworben.

Goeken, selbst Verkehrspolitiker, geht davon aus, dass ein Bahnhofsneubau Höxter attraktiver macht, auch über den Zeitraum der Landesgartenschau hinaus. „Wir geben bis 2023 sehr viel Geld für die Gartenschau. Der Bahnhof wird für viele Besucher sicher der Startpunkt ihres Besuches sein“, sagte er.

Der Bahnhaltepunkt liegt an der Strecke von Altenbeken nach Kreiensen. Er wurde im Mai 1952 eröffnet, als der Bahnverkehr mit Schienenbussen eingeführt wurden. Ziel war auch, Bahnreisenden einen Haltepunkt anzubieten, der näher an der Innenstadt liegt, als der ehemalige Höxteraner Bahnhof an der Corveyer Allee, der 1976 für den Reiseverkehr aufgegeben wurde. Er wird heute nur noch bei Bedarf für Zugkreuzungen genutzt. Zur Landesgartenschau ist auf der teils eingleisigen Strecke eine Taktverdichtung geplant. Damit das Durchgängig gelingt, muss auf niedersächsischer Seite noch ein weiteres Begegnungsgleis gebaut werden.

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