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Museum Schloss Fürstenberg öffnet am 21. Mai – Maximal 50 Besucher

Endlich wieder etwas erleben

Höxter-Fürstenberg (WB). So hat sich die ganze Familie wohl noch nie auf Ausflüge und Museumsbesuche gefreut wie nach den Wochen der Ausgangsbeschränkungen. Endlich wieder etwas erleben, sich inspirieren lassen und in vergangene Zeiten und Kulturen eintauchen.

Am Donnerstag öffnet das Porzellanmuseum wieder seine Pforten. Zunächst sind nur 50 Besucher unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen gleichzeitig erlaubt. Foto: Schloss Fürstenberg

Pünktlich zum langen Wochenende um Christi Himmelfahrt öffnet auch das Museum Schloss Fürstenberg wieder seine Tore. Am Donnerstag, 21. Mai, um 10 Uhr begrüßt das Museum in Fürstenberg wieder Groß und Klein zu einer unterhaltsamen Reise durch fast 300 Jahre Porzellangeschichte.

So wird Porzellan gemacht

Zur Entdeckung lädt beispielsweise die wechselvolle Gründungsgeschichte der Manufaktur ein. Oder man lässt sich von der Entwicklung der Tafelkultur vom luxuriösen 18. Jahrhundert bis zum phantasievollen Mix-and-Match der Gegenwart inspirieren. Auch die Frage „Wie wird Porzellan eigentlich gemacht?“ kommt nicht zu kurz. Das Schaumagazin zeigt außerdem wie in einer Schatzkammer den ganzen Reichtum des Porzellans von Fürstenberg mit mehr als 3000 Exponaten.

„Fahren auf Sicht“

„Mein Team und ich freuen uns sehr, wenn mit den Besuchern wieder Leben ins Schloss kommt. Unter der Woche starten wir zunächst mit einem eingeschränkten Betrieb wie in der Nebensaison, und natürlich werden alle vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen ergriffen. Ein spannender und unterhaltsamer Museumsbesuch ist damit endlich wieder möglich“, erklärt Dr. Christian Lechelt, Leiter Museum Schloss Fürstenberg und fährt fort: „Wir fahren auf Sicht und beginnen erst einmal vorsichtig. Wenn die Infektionslage sich weiterhin so positiv entwickelt, werden wir unser Angebot schrittweise ausbauen. Priorität hat der Gesundheitsschutz.“

Zum Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und Besuchern gilt auch im Museum Schloss Fürstenberg die aktuelle Mundschutz- und Abstandspflicht. Die Sanitärbereiche und oft und gern berührte Oberflächen wie die Handläufe der Treppengeländer werden regelmäßig desinfiziert. Führungen – sowohl die öffentlichen Sonntagsführungen als auch gebuchte Gruppenführungen – können derzeit noch nicht angeboten werden. Ferner gilt eine Höchstzahl von 50 Besucherinnen und Besuchern, die sich gleichzeitig im Museum aufhalten dürfen, und es wird ein weitgehend kreuzungsfreier Rundgang ausgewiesen.

Risikoarmes Erlebnis

Die „Hands-on-Stationen“ und der Besuchermaltisch bleiben vorerst gesperrt. „Wir sehen unsere Besucher als mündige Bürger, die mit Umsicht auf diese Einschränkungen und Vorgaben reagieren werden, um sich und anderen ein risikoarmes Museumserlebnis zu ermöglichen“, fügt Museumsleiter Dr. Christian Lechelt hinzu. Die Besucherwerkstatt wird zunächst ausschließlich an den Wochenenden und Feiertagen, sowie am Brückentag, 22. Mai, besetzt sein. Für die Tage, an denen die Besucherwerkstatt nicht besetzt ist, gilt der reduzierte Eintrittspreis von 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind frei.

Keine Workshops

Das bargeldlose und kontaktlose Bezahlen an der Museumskasse wird ausgebaut und bevorzugt angeboten. Workshops und Malkurse sind aktuell bis einschließlich 15. Juni eingestellt. Ob und in welchem Rahmen geplante Veranstaltungen wie der Porzellanflohmarkt am 5. Juli stattfinden können, wird noch entschieden.

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