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Feuerwehren in Bereitschaft – nur wenige Schnee-Einsätze im Kreis Höxter nötig –

Feuerwehr beseitigt gefährliche Eiszapfen über Bürgersteig

Höxter/Brakel

Die Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienste in Brakel meldete am Montagvormittag nur drei Einsätze der Feuerwehr in den vergangenen Stunden. Ein Einsatz lief in der Westerbachstraße in Höxter.

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An mehreren Giebeln und Dachrinnen der Häuser in der Westerbachstraße in Höxter hängen lange Eiszapfen. Für Passanten bei der Länge eine Gefahr. Foto: Michael Robrecht

Ralf Meyer sagte, dass die Rettungsdienste tagsüber deutlich mehr ausgerückt seien. Glatte Straßen und Gehwege führten zu mehr gestürzten Patienten. Die Feuerwehr Höxter hatte in der Westerbachstraße einen besonderen Einsatz am Nachmittag: Lange, lebensgefährliche Eiszapfen hingen von Häusern über dem Bürgersteig wie ein Damoklesschwert herab und mussten von der Drehleiter von einem Feuerwehrmann abgeschlagen werden.

Die Wehren im Kreis hatten sich am Wochenende für Schnee-Einsätze präpariert: Die Fahrzeuge bekamen Schneeketten, die Gruppen und Besatzungen saßen in Bereitschaft.

Der Starkschneefall dauerte den gesamten Montag bis in den Abend weiter an. 30 bis 40 Zentimeter lagen bereits kreisweit schon, weiter 20 Zentimeter sollten bis Montagabend dazu kommen. Besonders in den Höhenlagen und an Straßenrändern türmen sich die Schneemassen – wie beim Jahrhundertwinter 1979. Solche Schneehöhen hat es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

Die Räumdienste waren im Dauereinsatz. Viele Pendler konnten ihre Arbeitsplätze nur mit langen Anfahrten erreichen, manche blieben wegen des laufenden Corona-Lockdowns gleich im Homeoffice. Das ist aus vielen Firmen zu hören. Besonders getroffen waren die Pflegedienste, Zeitungsboten und Paketboten, die in oft nicht geschobenen Seitenstraßen stecken blieben. Insgesamt hielt sich das Verkehrsaufkommen in den gut 140 Städten und Dörfern im Kreis in Grenzen. Lockdown und Rekordschneemengen bedeuteten Stillstand!

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