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Jahreshauptversammlung: kfd St. Peter und Paul möchte mit Angeboten Gemeinschaft stärken

Frauen ehren Jubilarinnen in Höxter

Höxter

Die Katholische Frauengemeinschaft St. Peter und Paul Höxter möchte während der Landesgartenschau 2023 bei den Programmangeboten des „Schöpfungsgartens“ des Runden Tisches der Religionen mitwirken.

Das Vorstandsteam dankt den Jubilarinnen mit einer Erinnerungsurkunde für ihre Treue: Ursula Maly (von links), Astrid Petzel, Helga Drost, Ingrid Scholle, Hildegard Gallasch, Mechthild Kurze, Eva Wiesemann und Elisabeth Grashoff. Foto: kfd Höxter

 Dieses Ziel haben sich die Frauen bei der Jahreshauptversammlung mit anschließendem geselligem Grillabend vor dem Pfarrheim in der Ostpreußenstraße auf die Fahnen geschrieben. Vorstandssprecherin Helga Drost brachte auf den Punkt, was Gebot der Stunde ist: „Corona hat uns in den vergangenen Monaten in unseren geplanten Aktivitäten manches Mal ausgebremst.Umso wichtiger ist es, dass unsere Gemeinschaft wieder in Fahrt kommt. Dazu brauchen wir Euch alle. Einen Stillstand darf es nicht geben.“

Diesen Stillstand hat die Gemeinschaft in der kontaktbeschränkten Zeit trotz ausgefallener geselliger Aktivitäten vom Karneval bis zur Adventsfeier immer zu vermeiden versucht, wie Vorstandsmitglied Eva Wiesemann im Jahresrückblick verdeutlichte. Corona-konforme Angebote wie die Maiandacht unter freiem Himmel auf dem Heiligenberg oder zu Jahresbeginn das Patronatsfest in der Kirche führten die Frauen zusammen. Dabei bestand immer wieder auch die Gelegenheit, auf ein zentrales Anliegen des kfd-Bundesverbandes – die Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche – aufmerksam zu machen.

Hier will die kfd Höxter nicht lockerlassen, sondern das tun, was Elisabeth Grashoff, geistliche Begleiterin der Gemeinschaft, im September 2021 bei der bundesweiten kfd-Aktionswoche „Frauen, ist euch das genug“? angekündigt hat: „Wir werden uns immer weiter für diese Anliegen einsetzen. Wir tun das auch, weil wir uns in der Tradition der Frauen sehen, die aus ihrem Glauben heraus für ihre Rechte in einer patriarchalen Umgebung eingetreten“, verwies sie auf starke Frauen des Neuen Testaments sowie auf mutige Vorbilder wie Hildegard von Bingen oder Katharina von Siena. Nach einem der biblischen Vorbilder, der Apostelin Junia, ist das Mitgliedermagazin der kfd benannt. Helga Drost zitierte die Chefredakteurin Jutta Laege, als sie die kfd-Frauen zum aktiven Mittun in der Gemeinschaft aufrief: „Wir brauchen mehr als einen Funken, es braucht eine Flamme der Begeisterung.“

160 Mitglieder

In diesem Sinne freue sich der Vorstand aus dem Kreis der 160 Mitglieder über Vorschläge und Ideen für Aktivitäten. Eine Freude war es den Frauen auch, langjährige Mitglieder für ihre Treue zu ehren: Hildegard Gallasch und Margarete Voß gehören der kfd seit 60 Jahren an. Hannelore Alsweh und Mechthild Kurze sind 50 Jahre und Ingrid Scholle 30 Jahre dabei. Das Vorstandteam dankte den Jubilarinnen dafür, dass sie die Gemeinschaft über so viele Jahrzehnte hinweg engagiert mitgestaltet haben. Ein herzliches Willkommen richtete Helga Drost auch an die Neuzugänge. „Mögen ihrem Beispiel, der kfd beizutreten, noch viele weitere Frauen folgen.“ Die kfd sei mit 350.000 Mitgliedern eine starke Stimme, wenn es um die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft geht. „Gemeinsam können wir viel bewegen“, rufen die Vorstandsfrauen der kfd Höxter zum Mittun auf. Die Finanzlage der Höxteraner Frauengemeinschaft skizzierte Schatzmeisterin Ursula Maly. Trotz dünner Finanzdecke will das Leitungsteam nicht, wie andere Gruppen, die Beiträge erhöhen. „Wir stellen stattdessen bei Veranstaltungen mit Imbiss und Getränken ein Sparschwein auf, das sich freut, gefüttert zu werden“, kündigte Ursula Maly an. Bei der „Premiere“ am Grillabend zeigten sich die Frauen bereits solidarisch und bedachten das Schwein.

Veranstaltungsprogramm

Mit dem Veranstaltungsprogramm der kfd geht es schon sehr bald weiter, kündigte Eva Wiesemann an: „Merkt Euch den 20. September vor. Wir bestellen die Spätsommersonne und lassen uns bei leckeren Cocktails zu interessanten Themen inspirieren.“ Der Abend beginnt um 19 Uhr. Für den 25. Oktober plant die kfd ihre traditionelle Rosenkranzandacht. „Auch möchten wir im November zum Elisabethkaffee mit inhaltlichem Impuls einladen. Termin und Thema geben wir rechtzeitig bekannt.“ Zur Einstimmung auf Weihnachten bietet der Vorstand am 13. Dezember, 18 Uhr, eine Adventsandacht mit anschließendem Beisammensein vor der Kirche bei Glühwein und Schmalzbrot vor.

Ob das neue Jahr dann mit dem Karneval beginnen kann, ist fraglich. „Wir würden gerne feiern, müssen aber abwarten, wie sich die Corona-Situation entwickelt.“ Der Vorstand bleibt aber zuversichtlich.

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