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Probleme bei Bergung: Hubschrauber holt 60-Jährigen mit Seilwinde aus Bäumen

Gleitschirmspringer aus Paderborn am Brunsberg in Höxter abgestürzt

Höxter/Paderborn

Zu einem Flugunfall sind Feuerwehr und Rettungssanitäter am Freitag gegen 13.30  Uhr zum Brunsberg und zum Taubenborn bei Höxter ausgerückt. Ein Gleitschirmflieger hatte sich in den Bäumen verfangen.

Von Michael Robrecht

Ein Gleitschirmspringer (60) ist am Brunsberg bei Höxter abgestürzt. Foto: Feuerwehr Höxter

Die Polizei berichtet, dass mehrere Feuerwehren  sowie der Rettungsdienst  zurzeit mit reichlich Kräften vor Ort im    unwegsamen Gelände am Hang des Berges seien. Die Rettung gestalte sich schwierig. Ein Hubschrauber sei im Verlauf der Rettungsaktion angefordert, hieß es gegen 15.30 Uhr.

Ein 60-jähriger Paderborner war als Gast des Drachen- und Gleitschirmspringer-Clubs Höxter vom 300 Meter hohen Brunsberg Richtung Godelheimer Seen gesprungen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände hatte er nicht genug Aufwind und stürzte am Hang in die hohen Bäume.

Die Luftretter aus Paderborn verpacken an der Brunsberghütte bei Höxter die Trage wieder. Foto: Michael Robrecht

Der Gleitschirmflieger war ordnungsgemäß von der Bergwiese (die alte Holzrampe gibt es dort schon länger nicht mehr)  an der Brunsberghütte bei gutem Wetter zum Flug gestartet. Das berichtete Udo Kleinert, der Vorsitzende des Gleitschirmspringer Clubs Höxter an der Brunsberghütte dem WESTFALEN-BLATT.  Die Rettungskräfte hatten auch Höhenretter aus Paderborn angefordert. Die halfen dann bei der Bergung. Wie schwer der "Flieger" verletzt ist, das ist noch nicht bekannt. Es soll aus mehr als zehn Metern Höhe durch einen Strömungsabriss abgestürzt sein. Am Freitagabend lag er noch im St.-Ansgar-Krankenhaus Höxter zur Behandlung.

Udo Kleinert (links), der Vorsitzende des Gleitschirmspringer Clubs Höxter, am Freitagnachmittag nach der erfolgreichen Bergung ihres Sportkameraden mit Vereinsaktiven Startwiese an der Brunsberghütte bei Höxter-Godelheim. Foto: Michael Robrecht

Der Hubschrauber mit Seilwinde war aus Dortmund extra an die Weser beordert worden. Drei Stunden dauerte das Bergungsdrama am Brunsberg. Im Einsatz waren der Löschzug Höxter, der Löschzug Ottbergen und der Löschzug Ovenhausen. Die Wagen waren zum teil an der Berghütte postiert.

Schon mehrfach sind "Drachenflieger" am Brunsberg verunglückt und auch verletzt worden.

Ein Gleitschirmspringer (60) ist am Brunsberg bei Höxter abgestürzt. Hier die Retter. Foto: Feuerwehr Höxter
Ein Gleitschirmspringer (60) ist am Brunsberg bei Höxter abgestürzt - hier die Rettunsgwagen. Foto: Feuerwehr Höxter

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