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Bauwerk von 1926 hat wechselvolle Geschichte

Heimatverein will Infotafel am Ehrenmal

Höxter (thö). Am Höxteraner Stadthaus steht das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Den prägenden Sandsteinbau am Ortseingang könnten viele Bürger aber nicht richtig einordnen, meint der Heimat- und Verkehrsverein. Darum beantragt er die Anbringung einer Informationstafel.

Das Ehrenmal am Stadthaus soll eine Informationstafel erhalten, das fordert der Heimatverein. Foto: Marius Thöne

»Diese gibt es bereits an vielen historischen Häusern unserer Stadt«, sagt Vereinvorsitzender Norbert Drews. Mit dem Antrag beschäftigt sich der Ortsausschuss in seiner kommenden Sitzung am Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Sitzungssaal

Stadthaus.

Bronzetafeln mit Namenwurden zu Waffen

Auf der Informationstafel soll an die Geschichte des Ehrenmals erinnert werden. Es wurde im Juni 1926 eingeweiht. Der Entwurf stammte von Richard Hoffmann, einem pensionierten Studienrat der Baugewerkschule Höxter. Die ursprünglich angebrachten Bronzetafeln mit den Namen von 307 Gefallenen wurden im zweiten Weltkrieg zum Einschmelzen abgeliefert. 1946 wurde beschlossen, dass Ehrenmal in der alten Form wieder aufzubauen, allerdings geriet das über die Suche nach den bronzenen Schrifttafeln in Vergessenheit.

Sandsteinplatte erinnert an Gefallene

Die mittlere Tafel mit Widmung und Stadtwappen wurde später durch eine Sandsteinplatte ersetzt. Die 1953 geplante Umgestaltung zu einem Kriegerdenkmal für beide Weltkriege scheiterte aus urheberrechtlichen Gründen.

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