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Rettungsdienst: Dr. Matthias Michael Gernhardt wechselt nach Korbachs

Hinrichs übernimmt

Höxter (WB). Landrat Friedhelm Spieker hat Dr. Hendrik Fokke Hinrichs zum neuen ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Höxter bestellt. Der 52-jährige Mediziner hat die Nachfolge von Dr. Matthias Michael Gernhardt angetreten, der kürzlich als Chefarzt der Altersheilkunde an das Stadtkrankenhaus in Korbach gewechselt ist.

Landrat Friedhelm Spieker begrüßte Dr. Hendrik Fokke Hinrichs (links) in seiner neuen Funktion als ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Höxter und dankte Dr. Matthias Gernhardt (Dritter von links) für sein langjähriges verdienstvolles Wirken im Kreis Höxter. Weitere Teilnehmer waren (von links): Dr. Rolf Schulte (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Höxter), Reinhard Spieß (Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge), Andreas Niggemeyer (Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter) und Matthias Kämpfer (Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr beim Kreis Höxter). Foto: Kreis Höxter

Landrat Friedhelm Spieker dankte Matthias Michael Gernhardt für seinen verdienstvollen Einsatz für den Rettungsdienst des Kreises Höxter. Der langjährige Leitende Oberarzt für Akutgeriatrie am St.-Rochus-Krankenhaus in Steinheim war acht Jahre lang gemeinsam mit Dr. Rolf Schulte als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes für den Kreis Höxter tätig. »Diese wichtige Funktion bildet eine Schnittstelle zwischen Krankenhäusern, Ärzten, Rettungsdienst und Kreisleitstelle«, erklärte Spieker.

Aus- und Fortbildungen

Die ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes sind für das medizinische Qualitätsmanagement im Rettungsdienst verantwortlich. Sie sind für die Erarbeitung und Fortschreibung von Richtlinien zur Erstversorgung von Patienten zuständig, planen die Aus- und Fortbildung von Notärzten und Rettungskräften und sorgen für einheitliche Standards und die medizinische Ausstattung in allen Wachen und Fahrzeugen des Rettungsdienstes.

Bei seiner Verabschiedung betonte Gernhardt, dass ihm die stetige Verbesserung der Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Bundeswehr besonders am Herzen gelegen habe.

Erfahrener Mediziner

Gernhardts Nachfolger Dr. Hendrik Fokke Hinrichs wünschte Spieker beim offiziellen Stabwechsel einen guten Start und viel Erfolg in seiner neuen Funktion: »Ich freue mich, dass wir mit Ihnen einen sehr erfahrenen Notfallmediziner für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewonnen haben.« Den Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz sei Hinrichs durch die langjährige Tätigkeit als Notarzt bereits bekannt. Auch seien ihm die Standards und Strukturen im Rettungsdienst des Kreises und der Region vertraut. »Damit ist ein nahtloser Übergang sichergestellt«, stellte Spieker fest.

Auch der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge, Reinhard Spieß, dankte Hinrichs für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe. »Uns als Klinikum ist an einer engen Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sehr gelegen, denn die Patientenversorgung kann nur Hand in Hand gut funktionieren«, betonte er.

Weiterentwicklung wichtig

Hinrichs arbeitete nach seinem Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover an verschiedenen Kliniken im Weserbergland. Seit 2009 ist der Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Rettungsmedizin und Reisemedizin als Leitender Oberarzt in der Inneren Medizin des Klinikums Weser-Egge in Steinheim tätig. Neben seiner Tätigkeit als Arzt im Krankenhaus war es ihm wichtig, sich als Notarzt im Rettungsdienst zu engagieren. Seit 2013 gehört er der Gruppe der leitenden Notärzte des Kreises Höxter an. Hinrichs ist verheiratet und hat zwei Kinder. »Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und werde mich gern dafür einsetzen, den im Kreis Höxter sehr gut aufgestellten Rettungsdienst weiter zu verbessern«, sagte er. Die stetige Weiterentwicklung sei wichtig, um auch in Zukunft auf dem neuesten Stand zu bleiben und den aktuellen Anforderungen gewachsen zu sein. »Auch die Fort- und Weiterbildung wird weiterhin im Fokus stehen«, sagte Hinrichs.

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