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Stadt investiert 450.000 Euro in 60 Jahre altes Objekt – Platz für Vereine und alle Schulen

Höxters modernste Sporthalle

Höxter (WB). Passend zum Start in das neue Schuljahr 2019/20 ist die sanierte Sporthalle neben der Realschule wiedereröffnet worden. Sie soll für den Sport aller Schulen im Schulzentrum, aber auch für Vereinssport genutzt werden.

Michael Robrecht

Zusammen mit Bürgermeister Alexander Fischer (3. von rechts) haben sich Vertreter aus Stadtverwaltung, Schulen und Vereinen von einer gelungenen Sporthallensanierung überzeugt. Auch viele jahrzehntealte Sportgeräte sind erneuert worden. Fotos: Michael Robrecht Foto:

Bürgermeister Alexander Fischer sowie Verwaltungsmitarbeiter, Vertreter der Sportvereine und weitere Schulleiter erlebten, dass eine mehr als 60 Jahre alte Halle durch die Frischzellenkur voll auf der Höhe der Anforderungen angekommen ist. Im Mai 2018 wurde mit den umfassenden Sanierungen der Sporthalle im Schulzentrum an der Realschule begonnen. »Ich weiß, dass Sie aufgrund dieser Arbeiten einiges an Einschränkungen hinnehmen mussten, aber ich hoffe, dass Sie – wenn Sie jetzt das Ergebnis sehen – mir zustimmen, dass es sich gelohnt hat«, sagte der Bürgermeister bei der Vorstellung.

Vereine profitieren

Sowohl die Schulen als auch zahlreiche Vereine wie der HLC, der SV Fürstenau, Wassersport Höxter, der Tennisverein Rot-Weiß und die Kfd (Katholische Frauengemeinschaft) St. Peter und Paul, aber auch der ASTA der Technischen Hochschule Höxter nutzen sie für ihre Aktivitäten. »Mit Ende der Sommerferien am Mittwoch, 28. August, steht Ihnen wieder eine wunderbar erneuerte Halle zur Verfügung«, schwärmte Bürgermeister Fischer.

Die Turnhalle an der Realschule wurde auch mit dem Ziel saniert, eine Sporthalle für das gesamte Schulzentrum und die Vereine zu werden. Vor allem die Realschule und die Sekundarschule haben in der Vergangenheit diese Halle genutzt, während das KWG die Bielenberghalle zur Verfügung hatte. Fischer: »Aber gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Sanierung der Bielenberghalle, die entsprechend eine Ausweitung der Nutzung dieser Halle auf alle Schulen bedeuten wird, war die vorherige Sanierung dieser Halle sinnvoll. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ein Schulzentrum bieten, in dem sie gut lernen können und auch die Möglichkeit für sportliche Betätigung in einem ansprechenden Umfeld haben.«

Positive Schulentwicklung

Weiter sagte Fischer: »Die Investitionen, die wir gemeinsam mit dem Rat in die Infrastruktur unserer Schulen leisten, tragen zu einer positiven Schulentwicklung bei, die auch von den Eltern mit ihrem Wahlverhalten honoriert wird. In einem Schulzentrum, in dem auf zentraler Fläche gemeinsam unsere weiterführenden Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, macht es auch Sinn, Räumlichkeiten wie diese Halle gemeinsam zu nutzen.«

Etwa 450.000 Euro sind insgesamt in die Erneuerung dieser Halle investiert worden. Der Großteil davon entfällt auf die baulichen Maßnahmen. Diese beginnen bei der Sanierung des Sanitärbereiches, in dem neue Leitungen und Fliesen verlegt worden sind, und gehen bis zu umfassenden neuen Ausstattungen. Ebenso wurden ein behindertengerechtes WC und Dusche eingebaut. In diesem Zuge ist auch der Trinkwasserspeicher für Warmwasser erneuert worden.

Hallenbeleuchtung umgerüstet

Aber auch die Elektrotechnik wurde umfassend saniert. Vor allem die Hallenbeleuchtung wurde auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. »Dies spart Strom und leistet so einen Beitrag zum Klimaschutz unserer Stadt. Daher haben wir auch hierfür eine Förderung des Bundesumweltministeriums über den Projektträger Jülich im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 13.000 Euro erhalten«, schilderte Bürgermeister Fischer.

Der Boden der Halle ist erneuert worden, ebenso wie die Fensterelemente. Die Halle hat jetzt sowohl innen als auch außen einen neuen hellen Anstrich erhalten. Außerdem wurden die Innentüren erneuert.

Überwiegend seien die Arbeiten von ortsansässigen Firmen durchgeführt worden, so die Stadtverwaltung. Inklusive Reparaturen und Instandsetzungen wurden für rund 35.000 Euro Neuanschaffungen für teilweise schon sehr abgenutzte Geräte getätigt. Dazu zählen vor allem die Volleyball- und Badmintonanlage und die Reckanlage, aber auch Umkleidebänke, Barren, Schwebebalken, Sprungkästen und Turnmatten sowie Bälle, Gymnastikseile und Gymnastikreifen. Es gibt eine Musikanlage und die Fenster lassen sich zum Lüften weiter als bisher öffnen.

Baustelle Schulzentrum

Georg Beverungen, bei der Verwaltung zuständig für den Hochbau, berichtete, dass zurzeit weitere Sanierungsmaßnahmen im Schulzentrum laufen. Die Fassade der Realschule ist eingerüstet, dort wird der Sonnen- und Hitzeschutz für die oft aufgeheizten Räume verbessert. Im KWG beginnt die Dachsanierung, und auch das Dach der bisherigen Haupt- und jetzigen Sekundarschule muss saniert werden. Es wird ein geneigter Dachstuhl auf das Flachdach gebaut. Konkret geplant ist auch ein Digitalisierung-Programm.

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