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Musikschule dankt mit „Weihnachtsgrüßen“

Hunderte Sänger auf dem Marktplatz erwartet

Höxter (AZ). Gemeinsam an Weihnachten singen: Bei manchen Familien gehört diese Tradition mittlerweile nicht mehr an Heiligabend dazu. Die Musikschule Höxter bestellt an Heiligabend, manchmal auch schon ein paar Tage davor, in der Innenstadt „Weihnachtsgrüße“ an die Höxteraner und lässt diese Tradition wieder aufleben.

Freuen sich auf die „Weihnachtsgrüße“ (von links): Alexander Fischer, Jürgen Knabe, Lukas (13), Camillo (13), Julius (13), Lukas (17), Martin Leins und Klaus Töpfer. Foto: Angelina Zander

Die Besucher sitzen zwar nicht in kleiner Runde vor dem Weihnachtsbaum, besinnlich wird es aber trotzdem, wenn mehrere hundert Sänger in die Klassiker der Weihnachtsmusik einstimmen. Am Dienstag, 24. Dezember, kommt der Chor der Heimkehrer, Daheimgebliebenen und Gäste in Höxter um 12 Uhr zusammen.

„Es sind alle eingeladen“

Die Musikschule hat dafür Liedtexte mit acht Stücken sowie Noten ausgedruckt, die von Montag, 16. Dezember, an im Büro der Musikschule abgeholt werden können. „Es sind alle eingeladen, die singen wollen sowie alle Bläser und Instrumentalisten“, kündigt Martin Leins, Leiter der Musikschule, an. An den Weihnachtsgrüßen könne man sich ohne Anmeldung beteiligen.

Es sei beispielsweise auch schon eine Violine gespielt worden. Denn begleitet werden die Sänger in erster Linie von Bläsern, die zum Beispiel der Musikschule, dem gemeinsamen Orchester mit dem KWG oder der AG angehören. Außerdem werden Profi-Sänger auf der Bühne stehen. Ob die Bläser auch in diesem Jahr wieder von einer Empore der benachbarten Häuser spielen werden, ist laut Leins noch nicht klar.

Tradition seit 2008

Bürgermeister Alexander Fischer bezeichnete die „Weihnachtsgrüße“ als „schöne Tradition“. Und er stellte mit Martin Leins und Schirmherr sowie Ehrenbürger Klaus Töpfer fest, dass jeder bisher nur einmal gefehlt hat – das Singen wird seit 2008 veranstaltet. „Letztes Jahr waren wir im Urlaub. Ich habe es bereut“, sagt Prof. Töpfer und bekräftigt, dass er an Weihnachten nun jedes Jahr in Höxter bleiben wolle. Und er stellte heraus, dass das Bedürfnis der Leute, gemeinsam zu singen, generell vorhanden sei – obwohl viele Chöre Nachwuchsprobleme haben. „Die Organisationsformen von Singen ändern sich“, sagte der Schirmherr.

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