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Vorsichtsmaßnahmen vor Coronavirus: Sänger Joshua Tappe ist auf dem besten Weg, Deutschlands nächster “Superstar” zu werden

Joshua und DSDS-Kandidaten sind in Kölner Villa isoliert

Höxter (WB). Joshua Tappe ist auf dem besten Weg, Deutschlands nächster “Superstar” zu werden. Seit seinem Einzug in die DSDS-Finalshows ist der 25-Jährige aus Höxter-Bödexen einem Millionenpublikum bekannt.

Michael Robrecht

Joshua Tappe (25) will DSDS-Superstar werden. Er gehört zu den letzten sechs Bewerbern um den Superstar-Titel. Die jungen Leute sind wegen der Corona-Gefahr in der Kölner DSDS-Kandidatenvilla isoliert worden, um ihre Auftritte am 21. März nicht zu gefährden. Joshua hat heute acht Interviews gegeben. Große Medien wie “Bunte” wollen ihn inzwischen sprechen. Foto: TV NOW/Stefan Gregorowius

Die Zahl der Studiozuschauer ist bei der letzten RTL-Sendung von „Deutschland sucht den Superstar“ aufgrund von Corona-Schutzmaßnahmen schon auf Familie und Freunde beschränkt worden.  Und auch die Jury wurde verkleinert - aber wegen des Video-Skandals um Xavier Naidoo.

“An diesem Samstag darf wegen der Corona-Krise niemand mehr im Studio in Köln-Ossendorf dabei sein. “Auch keine Freunde, Verwandte oder meine Freundin Mara”,  bedauert Joshua im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT an diesem Donnerstag. Das müsse man akzeptieren, damit alle gesund blieben.

Joshi, wie ihn die Höxteraner nennen, lebt schon die zweite Woche in der Kandidatenvilla mit seinen fünf Mitbewerbern. Er gehört zu den Top 6. Das funktioniere gut. TV-Quarantäne quasi. “Aber nicht mit Blick auf Corona falsch verstehen, wir sind zum Glück alle gesund; und das soll auch so bleiben”, berichtet Joshua, der in Höxter zur Schule gegangen ist und seit einem Jahr in einer WG in Holzminden wohnt.

Als Kandidat, auf den fast vier Millionen Zuschauer im Fernsehen blickten, habe man in Sachen Coronavirus und wie man damit umgehe auf jeden Fall eine Vorbildfunktion. Außenkontakte gebe es keine. Joshua berichtet, dass die Kandidaten wegen der Coronakrise völlig isoliert in dem Haus leben müssten. Er erzähle seiner Freundin in Höxter abends immer, was den ganzen Tag so laufe und wie es ihm gehe. „Ich durfte zu Mara ja schon nach der letzten Liveshow keinen direkten Kontakt mehr haben, wir sollten uns nicht küssen oder umarmen. Das fiel mir sehr schwer im Studio.“

Seiner Mutter schreibt Joshi auch jeden Tag, und es wird telefoniert. “In so einer Phase ist es wichtig, wenn man schon so isoliert ist, von verschiedenen Leuten unterstützt zu werden. Ich hoffe, dass es bald wieder möglich sein wird, als Musiker vor vielen Leuten aufzutreten. Das ist natürlich unser und mein Traum, und ich habe mit der Musik auch noch viel vor.“

100.000 Euro Preisgeld

Nachdem für Ricardo Rodrigues nach der ersten Liveshow von “Deutschland sucht den Superstar” Schluss war, kämpfen die  Kandidaten nun in der zweiten Liveshow weiter mit vollem Einsatz um den Titel, der mit 100.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Die besondere Herausforderung dabei: Zusätzlich zu ihrem Song müssen die Gesangstalente eine überzeugende Performance mit Tänzern einzustudieren. Denn wenn das Gesamtpaket nicht stimmt, kann der Superstar-Traum ganz schnell platzen. Neben den Zuschauern hat auch die DSDS-Jury diesmal Mitspracherecht. “Für mich ist das Tanz- und Performancetraining etwas völlig Neues. Ich bin ja mehr Sänger als Tänzer”, gesteht Joshua. Die gesamte Woche über habe er viel geprobt. Ab und zu sei etwas Zeit gewesen, in einem nahe Wald an der Villa in Köln frische Luft zu schnappen. Das habe entspannt.

“Breaking Me” von Topic feat. A7S ist der aktuelle Charthit, den der handfeste Joshua am Samstagabend in der RTL-Show singen muss. “Mir gefällt das Stück. Es passt zu mir. Damit möchte ich etwas rausreißen.”

Kundenbetreuer bei Symrise in Holzminden

Der ganze DSDS-Zirkus gefällt dem Kundenbetreuer vom Duftstoffriesen Symrise in Holzminden sehr gut. Er habe sogar fast 4000 neue Follower in sozialen Medien gefunden, berichtet er stolz. “Ich will auf der Bühne Gas geben und den Leuten zeigen, was noch in mir steckt”, sagte er  im Telefoninterview dem WB. Platz 4 in der ersten Finalsendung und mehr als zehn Prozent Zustimmung ohne der goldene Bonus-CD, das sei eine  gute Startposition für mehr.

Dass sein großer Konkurrent, der durchtrainierte Posterboy und Zirkusartist Ramon Kaselowsky, der Samstag den Oldie “Rote Lippen soll man küssen” von Cliff Richard singen soll, 50 Prozent beim ersten Voting geholt hat, entmutigt Joshua nicht. In der zweiten Sendung würden die Karten neu gemischt, meint er. Dass das RTL-Team ihn da gut in Szene setzt, davon ist Joshua überzeugt. “Die haben immer Topideen”, lobt er. Er fühlt viel neuen Schwung und Fanunterstützung für die nächste Runde.

Lob für Moderator Alexander Klaws

Moderiert werden die Liveshows übrigens vom allerersten DSDS-Gewinner Alexander Klaws, dessen Moderation Joshua lobt. Mit Alex und der Jury aus Dieter Bohlen, Oana  Nechiti und Pietro Lombardi habe er seit den ersten Shows ein sehr gutes Verhältnis.

Ständigen Kontakt nach Höxter und Holzminden habe er die gesamte Woche gehabt. “Ich habe immer gehört, was daheim in Sachen Corona so alles los ist”, schildert Joshua. In den WESTFALEN-BLATT-Online-Angeboten schaue er sich die Fotostrecken und Berichte über DSDS immer genau an. Und: Ein besonderes Versprechen will Joshua Tappe einlösen, wenn er Superstar 2020 werden sollte: “Dann gehe ich mit meiner Heimatzeitung ein Bier in den Bürgerstuben in Höxter trinken”. Wir kommen darauf zurück...

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