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Freizeitanlage bei Höxter: Saison startet mit neuer Badeplattform und Spielparadies

»Klein Waikiki« am Godelheimer See

Höxter (WB). Sandstrand, Spielplätze, Sportmöglichkeiten: Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim erreicht auf der Touristik-Webseite »TripAdvisor« bei den Besucher-Bewertungen hohe Punktzahlen. Vom »Klein Waikiki« ist sogar die Rede. Bei Traumwetter haben schon viele Gäste die neue Badeplattform und den neuen Spielbereich für die Jüngsten freudestrahlend in Besitz genommen.

Sabine Robrecht

»Schiff ahoi« am Höxter-Beach: Benedikt und Sophie sind vom neuen Spielparadies am Freizeitsee begeistert. Bürgermeister Alexander Fischer und Tourismus-Chef Stephan Berg freuen sich, dass das Kleinod nahe der Weser die Menschen begeistert. Foto: Sabine Robrecht

Assoziationen zur Karibik hatte Bürgermeister Alexander Fischer, als er gestern die Neuerungen der Saison vorstellte und dabei von der Wiese aus auf den Sandstrand und das klare Wasser hinausschaute. »Wir haben dieses Erholungsparadies in den vergangenen Jahren immer wieder ertüchtigt«, betonte er. Jetzt waren der Spielbereich für Kinder bis zu sechs Jahren und die Badeplattform an der Reihe. Sie präsentieren sich runderneuert.

Für etwa 90.000 Euro ist ein Spielplatz entstanden, der die jüngeren Kinder zu einer Abenteuer-Fantasiereise über die Weltmeere einlädt. Wie bei der Sanierung des Großkinderspielbereichs im vergangenen Jahr konnten die Kleinen in Gestaltungsfragen mitreden und Wünsche äußern. Ein Herzensanliegen war den Mädchen und Jungen das große sinkende Schiff.

Und auch der Matschplatz musste wieder her. Die Schaukelanlage mit Nestschaukel war den Jüngsten auch ganz wichtig. Alle drei Wünsche erfüllte die Stadt gern. Und sie garnierte das Paradies mit einem Wackelfisch und anderen maritimen »Zutaten«. Aufstiegshilfen erleichtern den Kleinen das Balancieren, zu dem der Abenteuerparcours einlädt.

Zu den Spiel-Attraktionen wird sich gegebenenfalls ein Fitness-gerät für Erwachsene hinzugesellen. Sportmöglichkeiten von der 2017 fertiggestellten Skaterbahn bis hin zum Beachvolleyball-Bereich runden das Angebot ab. »Wir sprechen alle Zielgruppen an«, bilanzierten der Bürgermeister und Tourismus-Chef Stephan Berg zufrieden. Spiel, Sport und Chillen – alles ist also möglich. Nicht zu vergessen das Schwimmen. Die Wasserqualität ist hervorragend.

Von Blaualgen keine Spur. Das klare Wasser gibt den Blick frei auf Fischschwärme. Die Sichttiefe bringt, so Stephan Berg, allerdings ein Großalgen-Wachstum mit sich. Die »gestrandeten« Pflanzen bleiben aber nicht liegen. »Der Strand wird jeden Morgen frisch geharkt«, betont der Tourismus-Chef. Das Paradies mit Blick auf den Brunsberg ist also immer top gepflegt. Und die Schwimmer haben mit der neuen Badeplattform (Kostenpunkt: 10.000 Euro) einen Anlaufpunkt zum Verschnaufen. Die blaue Insel ist am Grund des Sees in etwa 5,40 Meter Tiefe fest verankert. Stephan Berg: »Sie kann 30 Jahre liegen bleiben.«

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