1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Hoexter
  6. >
  7. Matthias Schmidt rennt weiter

  8. >

Feuerwehrlauf bringt 6500 Euro – Erlös kommt muskelkranken Kindern zugute

Matthias Schmidt rennt weiter

Höxter (WB/ako). Schwer kranken Kindern ein Lächelns ins Gesicht zaubern – das ist Antrieb und Lohn zugleich für Feuerwehrmann Matthias Schmidt. Seit Jahren ist der Fürstenauer als »Firefighter« in ganz Deutschland unterwegs, läuft in voller Feuerwehrmontur kilometerweit und erregt so Aufsehen und sammelt Geld.

Sagen Danke (von links): Peter Schnabel (Feuerwehr Höxter, Sascha Biermann (benni & co e.V.), WBK-Geschäftsführer Winfried Dusend, Chefarzt der Neurologie Dr. Klaus Dechant, Anna Rehrmann (Trainee Geschäftsführung), Thomas Dicke (Einrichtungsleitung), Christoph Tegethoff (Feuerwehr) sowie vorne von links Emsel Memedovic, Silvia Hornkamp, Geschäftsführerin der Stiftung, sowie Feuerwehrmann und Initiator Matthias Schmidt. Foto: Alexandra Rüther

Jetzt hat er den Erlös des jüngsten Höxteraner Feuerwehrlaufs in Höhe von mehr als 6500 Euro an den Verein »Aktion Benni & Co« übergeben, der die Deutsche Duchenne-Stiftung unterstützt. An Muskeldystrophie Duchenne leiden etwa 3000 Menschen in Deutschland.

Aufgrund der Genetik sind überwiegend Jungen von der Krankheit betroffen, die unter den neuromuskulären Erkrankungen die häufigste ist. 60 Kinder und Jugendliche machen jedes Jahr Ferien in der Weserberglandklinik. Der Verein »Benni & Co« sorgt dann bei seinen »Väter-Sohn-Wochenenden« regelmäßig für Abwechslung und will die Angst vor dem Rollstuhl nehmen. »Das letzte war bei der Feuerwehr in Höxter. Es war toll zu sehen, wie dieser Besuch beide Seiten bereichert hat«, sagte Geschäftsführerin Silvia Hornkamp, selbst betroffene Mutter.

Für Matthias Schmidt ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Für den Feuerwehrlauf im nächsten Jahr will er »Klinken putzen« und Firmen direkt auf eine mögliche Unterstützung ansprechen. Auch die Teilnehmerzahl möchte er noch einmal steigen. »Die 500 sollten wir schon knacken«, sagt er.

Startseite