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Ina Scharrenbach (CDU) besucht am Sonntag den Kreis Höxter

Ministerin macht sich ein Bild von den Auswirkungen des Tornados in Lütmarsen

Höxter-Lütmarsen

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) will sich am Sonntag selbst ein Bild von den Zerstörungen machen, die der Tornado in Lütmarsen und Umgebung angerichtet hat.

Von Marius Thöne und Dennis Pape

Ina Scharrenbach (CDU) besucht Lütmarsen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Das hat der gerade wiedergewählte Landtagsabgeordnete Matthias Goeken (CDU) am Samstagnachmittag bei einem Besuch in Lütmarsen angekündigt. Scharrenbach wird mittags an der Kirche in Lütmarsen erwartet.

Goeken zeigte sich angesichts der Schäden „zutiefst erschüttert“. Er dankte allen Helfern, vor allem der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz, der am Freitag bis tief in die Nacht dauerte und am Samstagmorgen weiter ging.

Oft im Kreis Höxter zu Gast

Scharrenbach ist seit 2017 Ministerin für Bauen, Kommunales und Heimat des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist regelmäßig im Kreis Höxter, war zuletzt Gast beim CDU-Kreisparteitag im April.

Landrat Stickeln drückt Mitgefühl aus

Landrat Michael Stickeln (CDU) zeigte sich am Samstag „fassungslos“ angesichts der zerstörerischen Kräfte der Natur. „Allen Betroffenen spreche ich mein tiefempfundenes Mitgefühl aus und wünsche ihnen viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen“, schreibt der Landrat in einem Facebook-Post.

Müll liegt am Sportplatz in Lütmarsen. Foto: Dennis Pape

Lütmarsen, Ovenhausen sowie Teile von Brenkhausen sind am Freitagabend von einem Tornado stark betroffen gewesen. Zahlreiche Bäume stürzten um, Dächer wurden abgedeckt. Zwei Häuser sind unbewohnbar. Nach derzeitigen Stand gibt es zwei Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann. Feuerwehrchef Jürgen Schmits lobte den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft. „Es ist beeindruckend bei der Selbstheilung zuzuschauen“, schrieb er in einem Facebook-Post.

Wüst reist nicht nach Lütmarsen weiter

Bereits am Samstag wollen Innenminister Herbert Reul und Ministerpräsident Hendrik Wüst (beide CDU) die Städte Paderborn und Lippstadt besuchen. Eine Weiterreise in den Kreis Höxter ist nach Angaben der Staatskanzlei von Samstagnachmittag nicht geplant.

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