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Musiker feiern Einweihung nach Sanierung

Neue Heimat für Tambourcorps

Stahle (WB). 565 Tage – so lange hat die Sanierung des Vereinsheims des Tambourcorps Stahle gedauert. Das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement und die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Höxter haben den Kraftakt möglich gemacht. Jetzt hat der Verein seine neue Heimat eingeweiht.

Paula Klüver

120.000 Euro Materialkosten stecken im neuen Vereinsheim des Tambourcorps Stahle. Kürzlich ist das Gebäude eingeweiht worden. Jedes Wochenende waren 60 Helfer im Einsatz, um die Sanierungsarbeiten zu bewältigen. Foto: Tambourcorps Stahle

»Dieses Heim ist das Herz des Vereins. Hier fühlt man sich mit dem TCS verbunden wie an sonst keinem anderen Ort«, sagte Hubert Struck, 1. Vorsitzender des Tambourcorps (TCS) Stahle. Eineinhalb Jahre lang hatte das Spielleuteorchester auf die Einweihung der Räumlichkeiten gewartet. Eine Erneuerung des Daches und der Sanitäranlagen sowie die Renovierung des Innenbereichs und der Außenanlage haben sie in dieser Zeit gemeistert.

Jahrzehnte in Grund- und Hauptschule

Vor dem Umbau ist das Musizieren an diesem Standort aufgrund von Platzmangel nicht möglich gewesen. Für Jahrzehnte hatten die Musiker im Gebäude der Grundschule und der Hauptschule in Stahle geprobt, was mit deren Schließung jedoch unmöglich wurde. Deshalb musste das 1960 erbaute Vereinsheim in der Heinser Straße 67a erweitert werden, welches zuvor nur als Versammlungsort gedient hatte.

60 ehrenamtlichen Helfer

Jedes Wochenende hatten die 60 ehrenamtlichen Helfer an dem Umbau gearbeitet. Selbst sommerliche Temperaturen von 30 Grad bei der Sanierung des Daches hielten sie nicht davon ab, mit anzupacken. »Insgesamt fast 12.000 Arbeitsstunden sind hier geleistet worden«, betonte Struck. Die Materialkosten von etwa 120.000 Euro seien zu einem Drittel in Eigenleistung erbracht worden. Ein weiteres Drittel ergab sich aus dem Zuschuss der Stadt Höxter für kulturelle Einrichtungen. Außerdem bedankte der Verein sich für die zahlreichen Sach- und Geldspenden, unter anderem von der Sparkasse und der Volksbank sowie den Unternehmen Westfalen Weser Energie und Dr. Schoppe, die das letzte Drittel beisteuerten. Somit ging die Planung, die von Matthias Lockstedt angefertigt und umgesetzt wurde, auf. »Betracht man das Budget, haben wir wirklich eine Punktlandung gemacht«, freut sich Hubert Struck.

Akustikdecke und Küche

Bei gutem Wetter konnte das fertige Heim nun eingeweiht werden. Stolz präsentierte der Verein den neuen Innenbereich, der nun auch mit einer Akustikdecke und einer Küche ausgestattet ist.

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