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Höxter: 18 Mädchen und Jungen aus der Ukraine lernen an der Sekundarschule

Online-Unterricht aus der Heimat

Höxter

„Herzlich willkommen“, begrüßt Schulleiter Uwe Scharrer die neuen Schülerinnen: Paulina (12), Daria (15), Olexandra (14) und Viktoriia (14) heißen sie. Die vier Mädchen aus der Ukraine sind an der Sekundarschule in Höxter angekommen. Noch vor wenigen Tagen sind sie in der Nähe von Kiew unterrichtet worden. Über Nacht hat der Krieg ihr Leben schlagartig verändert.

Von Jürgen Drüke

Die neuen Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine haben ihre Tablets mit an die Sekundarschule nach Höxter gebracht. Wenn es die Lage trotz des Krieges erlaubt, erhalten die Schüler einmal wöchentlich Online-Unterricht aus der Schule ihres Heimatlandes. Foto: Jürgen Drüke

„Wir haben auf der Flucht mit dem Auto schreckliche Bilder gesehen“, berichtet Olesia Shesternina. Bei der Mutter, die ihre Tochter Olexandra am ersten Tag in der neuen Schule begleitet, fließen Tränen. „Wir sind an Orten, die dem Erdboden gleichgemacht worden sind, vorbeigefahren“, fügt Shesternina, die selbst Lehrerin ist, an. Auf ihrer Flucht vor dem Krieg und dem russischen Militär hätten sie gesehen, dass der Flughafen von Winnyzja in der Westukraine von Raketen völlig zerstört gewesen sei.

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