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Förderverein für die Landesgartenschau präsentiert neue Homepage

Platin ist möglich

Höxter (WB). Der Förderverein für die Landesgartenschau 2023 bleibt auf Kurs. Mit der neuen Homepage, die seit kurzem online ist, nimmt die Vereinsarbeit Fahrt auf.

Sabine Robrecht

Olaf Peterschröder (von links, zweiter Vorsitzender), Daniel Hartmann (Schatzmeister) und Ulrike Drees (erste Vorsitzende) präsentieren die Homepage des Fördervereins. Auf der Internetseite halten die Aktiven die Bürger auf dem Laufenden. Foto: Sabine Robrecht

»Die LGS ist keine Blumenschau. Sie ist das Infrastrukturprojekt für die Stadt und die Region«, hebt Vorsitzende Ulrike Drees hervor. »Am Ende des Tages wird uns der Erfolg Recht geben«, ist sie felsenfest vom Gelingen dieser Großoffensive überzeugt.

Großoffensive soll gelingen

Rückzugsgefechte nehme er nicht wahr, konstatierte der zweite Vorsitzende Olaf Peterschröder. »Es gibt unterschiedliche Haltungen – ein Lager dafür und eins dagegen. Es gab aber immer mehr Befürworter als Gegner.« Ulrike Drees geht auch davon aus, dass die Skepsis nachlasse, wenn mit dem Landschaftsarchitektur-Wettbewerb mehr Details auch über die dauerhaften stadtgestalterischen Verbesserungen Konturen annehmen. »Wenn Details sichtbar werden, wird die Zustimmung deutlich wachsen«, ist Olaf Peterschröder überzeugt.

Natürlich sei die LGS nicht die einzige Herausforderung, die die Stadt habe, verwies die Vorsitzende auf weitere Großprojekte wie die Bäder, die Sportstätten und die Schulen. Auch werde es so sein, dass die Parteien sich im Kommunalwahlkampf positionieren, ergänzt Olaf Peterschröder. »Wir als Verein wollen hier nicht zwischen die Räder geraten«, sagt der zweite Vorsitzende unmissverständlich. Ulrike Drees wird in dem Zusammenhang deutlich: »Wer Wahlkampf gegen die LGS macht, gerät ins Abseits.«

Nicht zwischen die Räder geraten

Dorthin ist der Verein nicht unterwegs. Er hat 250 Mitglieder, von denen diejenigen, die einer Veröffentlichung zugestimmt haben, auf der Homepage namentlich genannt sind. Für 1000 Euro Beitrag im Jahr sind Platin-Fördermitgliedschaften möglich, Für 500 Euro gibt’s die Gold-Mitgliedschaft und für 250 Euro Jahresbeitrag die silberne. In allen drei Premium-Kategorien gehen Unternehmer und auch Privatleute mit gutem Beispiel voran, wie der Blick auf die Homepage zeigt.

»Wir werden auf der Internetseite regelmäßig über Neuigkeiten informieren«, kündigt Schatzmeister Daniel Hartmann an. Und natürlich können die Bürgerinnen und Bürger einen Mitgliedsantrag herunterladen und ausdrucken und diesen dann am besten ausgefüllt an das LGS-Büro, Weserstraße 15, schicken. »Wir werden auch in Geschäften Flyer mit Beitrittsanträgen verteilen«, planen Ulrike Drees und ihre Mitstreiter weitere Offensiven. Beim Höxteraner Frühling werden sie, wie beim Huxori-Markt, wieder vertreten sein und mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Ausdrücklich laden sie aber auch dazu ein, über den »Kontakt«-Button auf der Homepage Wünsche, Anregungen und Kritik an den Verein weiterzugeben. Der Dialog ist den LGS-Förderern ein wichtiges Anliegen. Denn der Verein ist, so Ulrike Drees, für die Bürger die einzige Möglichkeit, sich einzubringen.

Dialog pflegen

Den Dialog pflegen die Vereinsmitglieder auch mit den Ortschaften. »Wir möchten in die Region hineinwirken und die Ortschaften und Nachbarn wie Boffzen und Holzminden beteiligen«, unterstreicht Olaf Peterschröder. »Deshalb gehen wir unter anderem in die Ortsausschüsse und wenden uns an deren Vorsitzende und die Ortsheimatpfleger. Hier läuft eine ganze Menge.« Ziel ist es, in jedem Ort jeweils gemeinsam mit den Bewohnern mögliche Projekte auszuloten. »Das braucht Zeit.«

Unterdessen bereitet die Durchführungsgesellschaft den Landschaftsarchitekturwettbewerb vor. Um ihn und auch um das Logo geht es in der Aufsichtsratssitzung der gGmbH am 27. Februar. Der Förderverein hat in dem Gremium ein beratendes Mandat. »Ich werde dafür werben, dass es einen Zeitstrahl geben wird. Das ist auch für unsere Arbeit wichtig«, sagt Ulrike Drees.

Auch vor dem Hintergrund des Aufwands, den ein städtebaulicher Wettbewerb mit sich bringt, sind auch aus Sicht des Vereins Geduld und Besonnenheit gefragt. »Gut Ding will Weile haben«, zitiert Ulrike Drees ein Sprichwort. Der Verein will Aktionen starten, aber nicht in Aktionismus verfallen.

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