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Bürgerinitiative organisiert erste Mahnwache

Stiller Protest gegen Suedlink

Höxter (WB). Auf dem Marktplatz von Höxter haben sich etwa 50 Bürger eingefunden, um gegen die geplanten Südlink-Stromtrassen still zu protestieren. Es soll der Auftakt sein zu weiteren Montags-Mahnwachen in den kommenden Monaten.

Harald Iding

Vertreter der Bürgerinitiative Lebenswertes Marienmünster sind mit mit anderen Bürgern wieder auf die Straße (Marktplatz von Höxter) gegangen, um auf stille Weise mit Lichtern gegen die Suedlink-Stromtrassen zu protestieren. Foto: Harald Iding

»Jeder Protest fängt mal klein an. Und wie damals die Montagsdemonstrationen in der ehemaligen DDR wollen wir heute auch damit beginnen, unserer Sorge um das Wohl der Menschen Ausdruck zu verleihen und gegen die Monstertrassen zu protestieren«, sagte am Montagabend Organisatorin Jutta Fritzsche.

Bei dieser ersten Protestveranstaltung im Kerzenschein waren auf Anhieb 50 Bürger dabei, um auch ihre Unterschrift unter eine Resolution der »Bürgerinitiative Lebenswertes Marienmünster« zu setzen. Die Polizei war bei der genehmigten Veranstaltung vor Ort, alles verlief von Anfang an friedlich. BI-Sprecherin Jutta Fritzsche ist über ein Netzwerk im Internet mit allen anderen Protestbewegungen gegen die Südlink-Stromtrassen verbunden.

Landesverband der Initiativen in Planung

»Derzeit wollen wir einen Landesverband gründen – und später auch als Bundesebene aktiv sein. Vom hohen Norden bis zum Süden. Wir werden als Gegner der Monstertrassen deutschlandweit arbeiten«, so die engagierte Bürgerin. »Wir sind für den Schutz unserer Gesundheit, den Erhalt unserer Landschaft, eine dezentrale Energieerzeugung und Alternativen für den Energie-Transport wie Erdkabel!« Die Forderung der Trassen-Kritiker: »Sofortiger Stopp des Planungsverfahrens von Suedlink!«

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