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B 64: Grundstücksverhandlungen zum Bau von Reptilien-Siedlungen laufen gut – Wildkatze wird kein neues Problem

Teure Wohlfühloasen für 150 Schlingnattern

Höxter (WB). Mit der Umsiedlung der Schlingnattern zwischen Ottbergen und dem Naturparadies Taubenborn bei Höxter soll im Frühjahr 2015 begonnen werden. Die Grundstücksverhandlungen mit Dutzenden Grundeigentümern und Landwirten seien auf einem erfolgversprechenden Weg, erklärte der Landesbetrieb Straßen NRW.

Michael Robrecht

Schlingnattern lieben gut besonnte Verstecke, die sich aufheizen und auch für die Nacht noch Wärme speichern: hier ein Lesesteinhaufen, wie er auch am Taubenborn entstehen soll. Foto: Frank Grawe

Damit die neue B 64 entlang des Bahndamms überhaupt baureif gemacht werden kann, müssen die geschätzt 150 Schlingnattern in der Nähe der zukünftigen Trasse auf gut zehn Kilometern in neue Lebensräume umgesiedelt werden. Sie bewohnen Teile der Neubautrasse, sind über den Bahndamm miteinander verbunden und sollen auch weiter verbandelt bleiben. Die Gelder für die Großaktion, und hier handelt es sich um viele hunderttausende Euro, stehen im Bundesverkehrsministerium bereit, damit im Frühjahr die Bauaufträge für das "Naherholungsgebiet für Schlangen" ausgeschrieben werden können.

Über die genaue Anlage der Wohlfühloasen für die Schlingnattern sind vor einigen Tagen die Grundstückseigentümer in Godelheim von Straßen NRW detailliert informiert worden.

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