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Einsätze in Nieheim und Marienmünster

Unwetter: Blitze schlagen in zwei Häuser ein

Nieheim/Marienmünster (WB). Bei schweren Gewittern sind am späten Dienstagabend  in Bredenborn und Vörden Häuser von Blitzen getroffen worden. In Bredenborn mussten die Bewohner ihre Wohnung räumen.

Frank Spiegel und Michael Robrecht

Etwa 60 Brandschützer sind beim Blitzeinschlag in Vörden im Einsatz gewesen.. Foto: Frank Spiegel

In der Feuerwehrleitzentrale in Brakel gingen mehrere Alarmierungen ein. Im Wohnhaus Eggering 34 in Bredenborn schlug bei einem durchziehenden Unwetter ein Blitz in das Gebäude ein.

Das Haus verqualmte, die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen und kamen bei Nachbarn unter, berichtete Polizeisprecher Markus Tewes dem WESTFALEN-BLATT.  Die Feuerwehr rückte an. Offene  Flammen entstanden nicht.

Kurze Zeit später schlug ein Blitz in einem Haus in Vörden ein.

»Ich wollte gerade im Garten nach unserer Katze schauen, als ich einen lauten Knall hörte, überall gingen mit einem Mal die Fernseher aus«, berichtete ein Nachbar des Hauses im Windmühlenweg, bei dem der Blitz den Dachstuhl in Brand gesetzt hatte.

Auch dessen Bewohner konnten das Haus nach Polizeiangaben unverletzt verlassen.

»Zum Glück ist dem ersten Anschein nach nur die Dachhaut in Brand geraten«, erläuterte Einsatzleiter Josef Welling. Die Wehr habe das Dach von außen und von innen geöffnet,  den Schwelbrand abgelöscht und das Ergebnis mit Wärmebildkameras kontrolliert.

Etwa 60 Brandschützer waren in Vörden vor Ort. Die Feuerwehr aus Marienmünster wurde von Einsatzlräften aus Nieheim und Steinheim unterstützt.

Schwerpunkte der Einsätze waren nach Angaben eines Sprechers der Kreisleitstelle in Nieheim und Marienmünster. In Nieheim beschränkten sich die Einsätze bis 1 Uhr auf das Auspumpen von Kellern.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Kreis Höxter gegen 21.30 Uhr eine Unwetterwarnung herausgegeben. Alarmstufe Rot galt auch nach 23 Uhr weiter bis 0.30 Uhr für von Südost nach Nordwest das gesamte Weserbergland und den Kreis Höxter durchziehende Gewitterfronten.

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