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Höxteraner Politiker setzen sich für Umsetzung eines Konzeptes ein

UWG: „Spielplatz bietet trauriges Bild“

Höxter

Die UWG im Höxteraner Stadtrat will, dass der Spielplatz Neue Straße/Wegetalstraße in der Höxteraner Innenstadt in Stand gesetzt wird.

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Die UWG startet eine Initiative für den Spielplatz an der Neuen Straße in Höxter und fordert von der Stadtverwaltung die Instandsetzung. Foto: Georg Heiseke/UWG

Darüber hinaus erinnert Fraktionschef Georg Heiseke an die Umsetzung des Spielplatzkonzeptes, das seit längerer Zeit auf Eis liege. Der Spielplatz in zentraler Lage biete derzeit ein trauriges Bild. „Gerade in der Corona-Zeit leiden die Kinder an Bewegungsmangel. Auch schulische Spielplätze stehen im Lockdown nicht zur Verfügung“, sagt Heiseke.

Die UWG möchte hier schnell Abhilfe schaffen. „Wir haben erhebliche Defizite bei vorhandenen Spielplätzen festgestellt und müssen daher dringend weiter am Spielplatzkonzept arbeiten“, berichtet Heiseke. Der Spielplatz Neue Straße liegt im Innenbereich der Wohnbebauung zwischen Papenstraße, Wegetalstraße und Stummrige Straße.

Die UWG bemängelt, dass Hinweisschilder auf den Spielplatz fehlen. Die vorhandene Sandkiste sei defekt und müsse aufgefüllt werden. Zwei, drei weitere Spielgeräte und eine Sitzbank könnten dafür sorgen, dass sich hier sowohl Kinder als auch Erwachsene gerne aufhalten würden, schlägt die Partei vor.

Der Sandkasten ist in einem desolaten Zustand Foto: Georg Heiseke/UWG

Im Spielflächenkonzept der Stadt werde auch die Stärkung des Angebotes für ältere Kinder empfohlen, so der UWG-Vorsitzende weiter. Die UWG fordere daher, diese Vorgaben jetzt zeitnah umzusetzen, zumal der Bauhof entsprechende Spielgeräte vorhielte, die schnell aufgebaut werden könnten.

„Gerade in der Innenstadt müssen wir den Kindern Bewegungsoptionen anbieten“, so Matthias Grothe (UWG), der bereits erfolgreich eine Spielplatzinitiative in der Lehmbreite angestoßen hatte. Die UWG habe nun einen entsprechenden Antrag bei der Stadt eingereicht.

Weiterhin habe man das Bauamt um einen Sachstandsbericht zum Spielflächenkonzept gebeten. „Wir wollen wissen, wie es vor dem Hintergrund der Landesgartenschau mit den Spielplätzen der Jüngsten, den größeren Kindern und einem Treffpunkt für die Jugendlichen – 16 bis 21 Jahre – weitergeht“, schreibt die UWG in einer Pressemitteilung.

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