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CDU will Veranstalter finanziell entlasten

Vereine sollen Schilder selbst aufstellen

Höxter( WB/thö). Wenn ein Verein in Höxter für einen Umzug oder eine Veranstaltung eine Straße sperren lassen möchte, kostet das bislang etwa 500 Euro. Nicht nur die Genehmigung durch die Stadt, sondern auch das Aufstellen entsprechender Schilder durch den Bauhof muss bezahlt werden. Die CDU will, dass sich das ändert.

Die CDU fordert ein Entgegenkommen für die Vereine (von rechts): Günther Ludwig, Ulrich Weber, Fraktionsvorsitzender Stefan Berens, Eva Müller, Volker Hellmuth, Franz Büker, Dr. Lutz van Herck, Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz. Foto: CDU Höxter

Künftig soll es den Vereinen erlaubt werden, die Schilder selbst aufzustellen. Ein entsprechender Sachkundenachweis könne beispielsweise bei der Volkshochschule erworben werden. Über diesen Sachkundenachweis verfügen nach Angaben der CDU bislang ausschließlich die Mitarbeiter des Bauhofes. »Wenn das die Vereine demnächst selbst machen können, sparen sie einen nicht unerheblichen Betrag«, sagt CDU-Ratsherr Günther Ludwig, der auch Ortsausschussvorsitzender in Ovenhausen ist.

Dort ist auch der Karnevalsverein, der derzeit mitten in den Vorbereitungen für seine Veranstaltungen steckt, von der bisherigen Regelung betroffen. »Die Karnevalisten arbeiten bei den Vorbereitungen zum Karnevalsumzug mit sehr viel Herzblut, sie investieren dazu sehr viel Freizeit und auch eigenes Geld. Nur so ist es überhaupt möglich, ein solches Event auf die Beine zu stellen. Da schaffen sie es auch noch, die paar Schilder selbst aufzustellen und können damit auch noch sparen«, sagt Ludwig.

CDU-Fraktionschef Stefan Berens will bei der Haushaltsverabschiedung im Rat am Donnerstag einen entsprechenden Antrag einbringen. Die Schilder sollen weiterhin vom Bauhof zur Verfügung gestellt werden.

Auch die Höxteraner Baudezernentin Claudia Koch ist von der Idee angetan: »Das ist ein guter Vorschlag. Nicht nur, dass die Vereine finanziell entlastet werden, auch unser Bauhof wird entlastet und kann sich intensiver um andere Dinge kümmern«, wird Koch in einer CDU-Pressemitteilung zitiert.

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