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Bürgermeisterkandidat legt 256 Unterstützer-Unterschriften im Rathaus vor

Wennemann ist der Erste

Höxter (WB). Die erste Hürde hat Falk Wennemann genommen: Der Bürgermeisterkandidat hat im Rathaus 256 Unterstützer-Unterschriften vorgelegt. Der 45-Jährige ist dabei als Erster durch das Ziel gegangen. Die bis dato drei Konkurrenten um das Amt des ersten Bürgers für Höxter nehmen sich etwas mehr Zeit.

Jürgen Drüke

Bürgermeisterkandidat Falk Wennemann positioniert sich: Die Unterstützer-Unterschriften sind eingereicht und das Wahlprogramm wartet mit zehn Punkten auf. Der gebürtige Höxteraner sagt: „Die Ziele erreichen wir nur gemeinsam.“ Foto: Jürgen Drüke

„Dass ich der Erste war, darauf bin ich etwas stolz. Mir wurde versichert, dass die anderen Kandidaten ihre Unterstützer-Unterschriften noch nicht eingereicht haben. Das war Stand vor über einer Woche. Es ist ja auch noch etwas Zeit“, schmunzelt Wennemann, der mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in einem kleinen, schmucken Haus in der Oberen Mauerstraße wohnt.

Der entschlossene Bewerber, der einst Elektriker gelernt und studierter Elektroingenieur ist, hätte sogar nur 220 Unterstützer gebraucht. Es waren stolze 256. Und inzwischen sind 40 weitere Unterschriften eingegangen. Die Fangemeinde ist da und wächst stetig. „Die Rückendeckung und Unterstützung setzt Kräfte frei“, betont der freiberufliche Dozent der Fortbildungsakademie für Wirtschaft.

Wahlprogramm erstellt

Wennemann hat längst den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt, am 1. September ist Kommunalwahl, aufgenommen und macht Ernst. Inzwischen hat der Schütze der ersten Kompanie der Schützengilde Höxter sein Wahlprogramm erstellt. Das Motto des Zehn-Punkte-Programms beginnt mit der Postleitzahl der Kreisstadt: „37671, wir sind eins. Die Zukunft gestalten wir.”

Wennemann geht in großen Schritten voran und krempelt die Ärmel hoch: „Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Stadt gemeinsam attraktiver machen.“ Unüberhörbar und im Wahlprogramm in den Vordergrund gestellt: das Wir-Gefühl. Dabei verfolgt der gebürtige Höxteraner laut eigenem Bekunden seit Jahren aufmerksam das kulturelle, wirtschaftliche und politische Geschehen in seiner Stadt.

„Es sind mir viele negative Entwicklungen aufgefallen, speziell bei der Schulentwicklung, der Unternehmensansiedlung, der Haushaltsentwicklung sowie der Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und uns Bürgern.“

Wennemann will sich intensiv einbringen und bereits vorhandene Missstände beseitigen sowie sinnvolle Neuerungen einführen. „Zum Wohle meiner Stadt und aller Bürgerinnen und Bürger, die in Höxter leben und ihre Heimat so lieben wie ich es tue“, schreibt der Kandidat. Nur als unabhängiger Bürgermeisterkandidat, der sich nicht von den Interessen einzelner Gruppen oder Parteien leiten lassen würde, könne er sich den ­Herausforderungen stellen und mit allen Bürgern Ziele neu definieren und erreichen.

Zehn-Punkte-Plan im Überblick

Die zehn Punkte lesen sich im Wahlprogramm wie folgt: Erstens: „Bürgerwille und Bürgernähe“: Die Vision von einer transparenten und bürgernahen Verwaltung soll in die Tat umgesetzt werden. Zweitens: „Flachere Verwaltungsstrukturen“: Verwaltungsabläufe sollen unter anderem reorganisiert und neustrukturiert werden.

Drittens: „Haushalt/Finanzen“: Die beschlossenen Projekte werden mit Maß und Mitte auf ihre Finanzierbarkeit konsequent durchgeführt, wobei die Schulentwicklung Priorität hat. Einen ausgeglichenen Haushalt soll es spätestens ab 2030 geben. Viertens: „Stadtentwicklung“: Das bereits beschlossene Programm soll konsequent und unverzüglich realisiert werden.

„Kinderbetreuung und Schulen“, „Wirtschaftsförderung“, „Landesgartenschau“, „Lebendige Stadtteile“, „Vereine und Ehrenamt“, „Kultur und Sport“: Das sind die Punkte fünf bis zehn. Falk Wennemann hat sich als Erster in Position gebracht und die ersten Hürden genommen.

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