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Niedrigwasser und kein Ende: Es geht weiter abwärts mit dem Wasserstand

Weser-Pegel bei Höxter fällt auf 63 Zentimeter

Höxter

Der Weserpegel ist weiter abgesunken. Am Messpunkt Corvey bei Höxter lag er am Mittwochabend bei 63 Zentimeter. Damit nähert sich die Flusstiefe den Rekord-Wasserniedrigständen von 2018, 2019 oder 2020.

Von Michael Robrecht

In den nächsten Tagen ist Regen angesagt, zurzeit führt die Weser bei Höxter und Corvey aber nur magere 63 Zentimeter Wasser. Hier die Bollerbachmündung, deren Stein sonst nie sichtbar sind. Foto: Michael Robrecht

Damals war die Weser unter 59 Zentimeter am Pegel Höxter und stellenweise noch tiefer gefallen. Die Fährleute der besonders bei Radfahrern beliebten Weserfähren in Wehrden und Herstelle weisen darauf hin, dass ihre Fährboote weiter über den Fluss Passagiere übersetzen. Die Anleger liegen in den beiden Orten so weit im Fluss, dass die Fähren nicht auf Ufersteinen aufsetzen.

Die "Flotte Holli" liegt schon eine Woche im Hafen in Corvey und wartet auf Regen. Foto: Sabine Robrecht

Anders ist die Lage in Höxter: Dort liegt die provisorische Anlegestelle für die Fähre „Flotte Holli“ zu flach am Höxter-Ufer am „R1“ und auch gegenüber des Ruderverein-Bootshauses. Hohe Wassertemperaturen und Niedrigwasser können Fischen schaden. Denn je wärmer das Wasser, desto weniger Sauerstoff bindet es. Grundsätzlich ist das aber an der Weser noch nicht sehr problematisch, sofern sich die Fische ziehen vorerst sich in Nebengewässer zurück.

Das Ufer an der Eisenbahnbrücke in Corvey wird immer breiter und steinigen. Foto: Michael Robrecht
Die Fähren in Wehrden (Foto) und Herstelle fahren noch. Foto: Michael Robrecht

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