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Update: Ersatzteile für die defekten Bootsschrauben sind da

Weserfähre geht am Dienstag wieder in Betrieb

Höxter

Die Höxteraner Weserfähre wird schon am Dienstag wieder in Betrieb gehen. Das hat Bürgermeister Daniel Hartmann am Montagnachmittag mitgeteilt. Das Schiff war am Sonntag bereits kurz nach der Taufe liegen geblieben.

Von Marius Thöne

Höxters Weserfähre steht unter keinem guten Stern. Wenige Stunden nach der Jungfernfahrt mit Fährmann Detlef Beverungen waren die Schiffsschrauben kaputt.  Jetzt soll es Mittwoch weitergehen. Foto: Sabine Robrecht

Die Stadtverwaltung hatte zunächst mitgeteilt, dass es erst am Mittwoch wieder losgeht, ehe Hartmann am späten Nachmittag bei Facebook darauf hinwies, dass die Fähre schon am Dienstag wieder in See sticht. Und von 7 Uhr an die beiden Ufer verbindet.

Während der ersten Überfahrten waren die Schiffsschrauben aus Kunststoff am steinigen Weserufer kaputt gegangen. Bürgermeister Daniel Hartmann hatte diese „niederschmetternde Nachricht“ am Sonntagnachmittag bekannt gegeben. Seitdem liegt die Fähre im Corveyer Hafen und wartet auf die Reparatur.

Für „gestrandete“ Radfahrer und Fußgänger, die auf die andere Weserseite wollten, organisierten die Verantwortlichen am Sonntagabend noch einen Pendel-Holibri. Der Mercedes-Elektrobus brachte seine Fahrgäste über die Lüchtringer Weserbrücke auf die jeweils andere Seite.

Brücke wird ertüchtigt

Mittlerweile konnten die notwendigen Ersatzteile beschafft werden. Sie werden so eingebaut, dass die Fähre am Dienstag ihre Fahrten wieder aufnehmen kann. "Dann wird die „Flotte Holli“ dazu beigetragen, die Einschränkungen während der Brückensperrung so gering wie möglich zu halten", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Weserbrücke Höxter musste in der vergangenen Woche komplett dicht gemacht werden - auch für Fußgänger. Die Querung aus den 1950er Jahren wird ertüchtigt und wird zur Stabilisierung an einem Pylon aufgehängt.

Bei der Fähre handelt es sich um ein Aluminiumboot, das Personen und Fahrräder über den Fluss bringen kann. Die Fähre ist für maximal 10 Personen ausgelegt. Bei einer Mitnahme von Fahrrädern reduziert sich die Personenanzahl. „Gesteuert wird es von engagierten Fährleuten die den Betrieb ermöglichen“, so die Stadtverwaltung.

Während einer 14-tägigen Probezeit  wird die Fähre täglich von  7 bis 13 Uhr und von 14 bis 20.30 Uhr betrieben. Die einstündige Mittagspause wird als Ruhezeit für die Fährleute und zum notwendigen Aufladen der Elektrofähre genutzt. Sollten sich besondere Bedarfe ergeben, wird über eine mögliche Anpassung der Betriebszeiten nach Angaben der Verwaltung nach einer 14-tägigen Probezeit entschieden.

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