1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Hoexter
  6. >
  7. Zukunft des Innovationsnetzwerks gesichert

  8. >

Ministerien überreichen Zuwendungsbescheid – drei weitere Jahre für Fachkräftewerbung und Vernetzung

Zukunft des Innovationsnetzwerks gesichert

Holzminden (WB/AZ). Bisher hat das Innovationsnetzwerk Holzminden-Höxter vor allem viel Zeit in den Aufbau der Strukturen und Projekte gesteckt. Dies war mit der ersten Förderung für drei Jahre möglich geworden. Am Mittwoch ist nun der zweite Zuwendungsbescheid von Dr. Niels Kämpny, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung des Landes Niedersachsen, und Dr. Jonas Keil, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW an den Projektleiter Carl-Otto Künnecke übergeben worden. Mit 200.000 Euro wird das Innovationsnetzwerk gefördert.

Der Zuwendungsbescheid ist an das Netzwerk übergeben worden (von links): Imke Müller-Stauch (Innovationsmanagerin), Dr. Jonas Keil (Ministerium für Wirtschaft, Innvoation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW), Mark Becker (stellvertretender Projektleiter), Carl-Otto Künnecke (Projektleiter), Dr. Niels Kämpny, (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung), Sabine Tippelt (SPD Holzminden). Foto: Angelina Zander

»Jetzt können wir weitere drei Jahre das Projekt nach vorne bringen«, freute sich Künnecke bei der Übergabe. Innovationsmanagerin Imke Müller-Strauch gab einen Ausblick auf die Maßnahmen, die in der kommenden Zeit verwirklicht werden sollen. Bisher sei die Bestrebung gewesen, junge Leute, die im Kreis Höxter oder im Landkreis Holzminden wohnen, an die Region zu binden. »Wir haben jetzt eine gute Basis, auf die wir aufbauen können«, sagte Müller-Stauch. Aus diesem Grund sei es in einem zweiten Schritt denkbar, sich selbstbewusst zu präsentieren und auch überregional um Fachkräfte zu werben. »Wir brauchen uns nicht verstecken«, lautete ihr Fazit.

Formate weiterentwickeln

Die Formate, die bis jetzt entwickelt worden sind, sollen weiterentwickelt werden, außerdem sollen neun neue Projekte hinzukommen. Geplant sei außerdem, das Netzwerk auszubauen, neue Projektgruppen und Formate zu etablieren, die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu fokussieren und vor allem die strategische Ausrichtung festzulegen. »Wir wollen einen nachhaltigen Fußabdruck in der Region hinterlassen und bleiben«, sagte Müller-Stauch. Das Ziel sei, dass das Netzwerk auch unabhängig von Förderungen bestehen kann.

Um herauszufinden, was sich die Akteure des Netzwerkes für die weitere Laufzeit des Projektes wünschen, wird am 26. November ein »Future Meeting« im Berufskolleg Kreis Höxter, Im Flor 35 in Höxter, ausgerichtet. Von 13.30 bis 17 Uhr geht es dabei um die Zukunft des Projektes.

Zwei Landkreise, zwei Bundesländer, zwei Landesregierungen

Dass zwei Landkreise, zwei Bundesländer und zwei Landesregierungen an einem Projekt zusammenarbeiten, sei außergewöhnlich, betonte Kämpny. Alle wichtigen Akteure der Regionen seien zusammengeführt worden und seien auf ein Ziel ausgerichtet worden. »Es ist keine EU-Vorgabe, dass Förderungen an der Landesgrenze enden«, meinte Künnecke. Auf das bisher Geleistete könne man stolz sein.

Dazu gehört zum Beispiel die Imagekampagne »Superhelden-Ausbildung« zur Werbung von dualen Auszubildenden. Aber auch am Ausbau zahlreicher Netzwerke waren die Akteure beteiligt, wie dem Netzwerk Meister und Ausbilder, bei dem über Probleme und Herausforderungen gesprochen wird, dem Netzwerk der IT-Verantwortlichen, dem länderübergreifenden Tag der offenen Betriebstür Höxter-Holzminden, der im Kreis Höxter mit vier Veranstaltungen besteht und für die Städte Beverungen, Höxter und den Landkreis Holzminden übernommen worden ist, dem länderübergreifenden Qualifizierungsnetzwerk, dem Gründungs- und Nachfolge-Meet-up sowie dem Netzwerk der Personalverantwortlichen/Fachkräfte.

Startseite