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Umweltverbände fordern drastisches Zurückfahren der Brennholznutzung – Waldbesitzer und Politiker üben in Höxter Kritik

„Ja“ zum Heizen mit Holz aus dem Wald

Höxter

„Die energetische Nutzung von Holz muss bis 2030 auf ein Minimum zurückgefahren werden.“ Diese Forderung von Natur- und Umweltschutzorganisationen sorgt bei Michael Funk, Leiter des Forstbetriebs des Herzogs von Ratibor in Corvey, für Verdruss. Seinen Unmut teilt der Forstdirektor mit den heimischen Abgeordneten Christian Haase (Bundestag) und Matthias Goeken (Landtag, beide CDU). Die Politiker reihen sich ein in den Schulterschluss derer, die zur Brennholznutzung „Ja“ sagen.

Von Sabine Robrecht

Diese sechs bis sieben Festmeter Buchen-Brennholz hat der Forstbetrieb des Herzogs von Ratibor in einem Bestand bei Stahle am Weg für Käufer bereit gelegt. Umweltverbände fordern, die Brennholznutzung drastisch zurückzufahren. Ihr Unverständnis darüber teilen der Leiter des Corveyer Forstbetriebs, Michael Funk (links), und Revierförster Andreas Böhnke (rechts) mit dem Bundestagsabgeordneten Christian Haase (2. v. r.) und dem Landtagsabgeordneten Matthias Goeken (2. v. l., beide CDU). Foto: Sabine Robrecht

Vor Ort im Wald trafen sich die Abgeordneten mit Michael Funk und Revierförster Andreas Böhnke zum Meinungsaustausch über die Forderung der Naturschützer und auch über die Vorstellungen des Umweltbundesamtes, privaten Haushalten das Heizen mit Holz zu untersagen. Die Gesprächspartner versammelten sich in einem Bestand des Corveyer Forstes bei Stahle. Dort liegen am Weg sechs bis sieben Festmeter Buchen-Brennholz portionsgerecht für Käufer bereit. An Stellen wie dieser decken sich viele Menschen mit Holz für den Kamin oder Kachelofen ein. Die Buche wird wegen ihres Brennwerts gerne genommen.

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