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Religionsgemeinschaften stellen Schöpfungsgarten für die Landesgartenschau 2023 in Höxter vor

Leben, glauben, staunen

Höxter

Zwischen den Doppelturmfassaden der Kilianikirche in Höxter und des karolingischen Westwerks der ehemaligen Benediktinerabtei Corvey entsteht an exponierter Stelle oberhalb der Weser ein Begegnungsort, der die Schöpfung als bewahrenswertes Geschenk erlebbar macht und zum interreligiösen Dialog inspiriert: Der „Runde Tisch der Religionen“ gestaltet zur Landesgartenschau auf der neu entstehenden Landschaftsscholle nahe dem Wasser- und Schifffahrtsamt einen gemeinsamen Schöpfungsgarten. Dieses Kleinod soll das Event 2023 überdauern und nachhaltig Menschen zum „leben.glauben.staunen“ zusammenführen.

Von Sabine Robrecht

Schöpfungsgärten in Kleinformat stehen in diesen Frühlingstagen vor der Nikolaikirche (Foto) und vor der Kilinikirche. An prominenter Stelle oberhalb der Weser planen Marion Dinand (von links), Uwe Neumann, Tuija Niederheide, Rainer Daubach, Heinrich Esau, Annette Hesse, Monika Krekeler und weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter den Schöpfungsgarten, der zur Landesgartenschau und auch darüber hinaus zum interreligiösen Dialog einladen soll. Foto: Sabine Robrecht

Dieses ambitionierte, nahezu ausschließlich von Ehrenamtlichen getragene Projekt nimmt planerisch immer konkretere Züge an, so dass die Planungsgruppe unter der Leitung des evangelischen Pfarrers Uwe Neumann den Schöpfungsgarten am Dienstag der Öffentlichkeit vorstellte. Für die Bau-Gruppe skizzierte Annette Hesse zunächst die gestalterischen Pläne. „Wir haben das Thema Schöpfung als viele Religionen verbindendes Element in den Mittelpunkt gestellt.“ Schließlich solle der Garten ein Ort des interreligiösen Dialogs sein.

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