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Anstieg um rund 75 Prozent: Auftragseingang erreicht 2021 mit rund 140 Millionen Euro einen Rekordwert

Lewag-Konzern sieht sich gut aufgestellt

Beverungen

Nach einem coronabedingt schwächeren Geschäftsjahr 2020 hat die Lewag Holding AG auf ihrer Hauptversammlung in Beverungen am Dienstag von einem erfreulichen Anstieg der Gesamtleistung und einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Geschäftsjahr 2021 berichtet.

Allein am Standort Beverungen hat die Hegla drei Werke. Der gesamte Lewag-Konzern beschäftigt etwa 750 Menschen, 90 Prozent davon in Deutschland. Foto: Alexandra Rüther

Die Hegla-Gruppe, als Tochterunternehmen im Lewag-Konzern, zählt zu den international agierenden Anbietern von Maschinen und Systemanlagen zum Schneiden und Sortieren von Flachgläsern, Lager- und Logistiksystemen sowie Fahrzeugaufbauten für die Flachglas herstellende und verarbeitende Industrie sowie angrenzende Branchen. Zur Hegla-Gruppe zählen acht inländische Unternehmen, sechs ausländische Tochtergesellschaften (USA, Frankreich, Großbritannien, Polen, Finnland, China) sowie vier Vertriebsbüros in Russland, Indien, Singapur und Dubai. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhte sich im Jahresdurchschnitt leicht um zwei Prozent auf rund 750 Beschäftigte, von denen weiterhin etwa 90 Prozent im Inland beschäftigt sind.

Erholungsprozess hat eingesetzt

Die gesamtwirtschaftliche Lage und die Branchenkonjunktur in den wichtigsten Absatzregionen der Lewag-Unternehmen entwickelte sich im Berichtsjahr zufriedenstellend. Nach den im Wesentlichen der Pandemie geschuldeten Nachfragerückgängen 2020 hat 2021 ein auch von Nachholeffekten geprägter Erholungsprozess eingesetzt. Der konsolidierte Auftragseingang erreichte 2021 mit rund 140 Millionen Euro einen Rekordwert sowie einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 75 Prozent. In nahezu allen wichtigen Absatzregionen konnten im Vorjahresvergleich steigende Auftragseingangswerte erzielt werden. Die Gesamtleistung im Lewag-Konzern erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 86 Millionen Euro deutlich auf 104 Millionen. Das EGT verbesserte sich von minus 1,8 Millionen auf plus 3,7 Millionen Euro. Infolge des stark gestiegenen Auftragseingangs im Jahr 2021 sowie dem hohen Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2022 sind die Fertigungskapazitäten in den Hegla-Gruppenunternehmen für das Jahr 2022 weitgehend ausgelastet. In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres waren erneut Auftragseingänge über den Vorjahresvergleichswerten zu verzeichnen; für den weiteren Jahresverlauf wird eine Fortsetzung der guten Auftragslage erwartet.

Massive Preissteigerungen zu verzeichnen

Demgegenüber hat sich im Zuge des weltweiten konjunkturellen Erholungsprozesses die Situation auf den Beschaffungsmärkten beginnend im Frühjahr 2021 deutlich verschlechtert. In nahezu allen wichtigen Materialgruppen sind zum Teil massive Preissteigerungen zu verzeichnen. Infolge des Krieges in der Ukraine haben die Lieferengpässe sowie die Beschaffungskosten für Rohstoffe, Vormaterialien und Energie weiter zugenommen, die die Ertragslage im Lewag-Konzern zunehmend belasten.

In Summe sieht sich Lewag gut aufgestellt, um diese Herausforderungen zu meistern und den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen. Für das Geschäftsjahr 2022 wird eine weitere Steigerung der Gesamtleistung sowie erneut ein positives EGT angestrebt.

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