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Verwaltungsgericht weist Klage von Bremerbergern ab

Freie Bahn für Windanlagen

Bremerberg (WB). Nachbarn der Windenergieanlagen in Bremerberg haben gegen den Kreis Höxter geklagt, der als zuständige Behörde eine geplante Repowering-Maßnahme angesichts des derzeit in Marienmünster fehlenden Flächennutzungsplanes für Windenergie genehmigt hat – sie sind jetzt jedoch mit ihren Einwänden vor dem Verwaltungsgericht Minden gescheitert.

Dennis Pape

In Bremerberg sollen nach Betreiberwunsch drei Anlagen durch zwei deutliche höhere ersetzt werden. Symbol- Foto: Dennis Pape

Laut Gericht seien zu erwartende Beeinträchtigungen nicht so gravierend, dass den Bauherren die Genehmigung verwehrt werden könne. Dies bestätigte gestern Sprecherin Imke Decker auf Anfrage dieser Zeitung. Bei den Einwänden ging es um vermeintlich unzumutbare Lärmbelastung, eine optisch bedrängende Wirkung, den Artenschutz sowie negative Auswirkungen für Corvey.

Flächennutzungsplan wird erarbeitet

Hintergrund: Bei Bremerberg sollen nach dem Willen der Betreiber die vorhandenen drei jeweils 75 Meter hohen Anlagen durch zwei jeweils 185 Meter hohe Anlagen ersetzt werden (Repowering). Die Stadt Marienmünster erarbeitet derzeit einen neuen Flächennutzungsplan, da der bisherige ungültig ist. Er wurde wegen Formfehlern gekippt. »Wir setzen alles daran, schnell einen neuen Plan zu erstellen, um selbst bestimmen zu können, welche Gebiete in der Stadt Marienmünster als potenzielle Zonen für die Windenergie ausgewiesen werden«, sagte Bauamtsleiter Stefan Niemann bereits am Tag der Verhandlung in Minden.

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