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WGB fordert Untersuchung der Trinkwasserbrunnen

Gegen zu hohe Nitratwerte

Marienmünster

„Auch in Marienmünster müssen wir uns mit der Nitratbelastung unseres Grundwassers beschäftigen.“ Das fordert die WGB-Fraktion im Rat Marienmünster.

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Die roten Flächen sind mit Nitrat belastet. Quelle: Elwas Web Foto:

Aktuell könnten die Grenzwerte noch eingehalten werden. Bei Überschreitung der Grenzwerte müsse das Trinkwasser entsprechend aufbereitet werden, was am Ende zu höheren Trinkwasserkosten führen würde. „Dann würde am Ende der Verbraucher bezahlen und nicht der Verursacher“, argumentiert WGB-Sprecher Elmar Stricker in einer Stellungnahme.

Aus Sicht der WGB muss hier rechtzeitig gegengesteuert werden, damit die Grenzwerte der Nitratbelastung zukünftig nicht überschritten werden.

„An der Oberfläche ist das Ausmaß der mit Nitrat belasteten Flächen gemäß Düngeverordnung bereits deutlich zu erkennen. Die rot gekennzeichneten belasteten Flächen haben sich erneut vergrößert“, so Stricker. Die WGB habe Bürgermeister Josef Suermann gebeten, die Nitratwerte des Rohwassers der Brunnen in Marienmünster in der nächsten Sitzung des Stadtrates vorzustellen, „um die Diskussion hier auf eine sachliche Basis zu stellen“.

Die Werte der Brunnen

Die Analyse-Werte sind auf der Internetseite der Kommune veröffentlicht. Demnach liegt der der Nitratwert überall unter dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Den höchsten Wert weist der Brunnen für den Bereich Altenbergen, Eilversen, Bremerberg mit 38 Milligramm pro Liter auf. Vörden, Münsterbrock, Abtei kommt auf 34, Bredenborn, Großenbreden, Kleinenbreden, Papenhöfen und Oldenburg auf 31 Milligramm pro Liter. In allen anderen Brunnen der Kommune liegt der Wert zwischen fünf und 16 Milligramm.

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