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Schützenbrüder schießen nicht mehr scharf

Neuer Schützenkönig in Bremerberg

Marienmünster-Bremerberg

Zum ersten Mal ermittelte die St. Heinrich Schützenbruderschaft, die wohl zu den kleinsten Bruderschaften im ganzen Kreisgebiet zählt, mit einem neuen Schießsystem ihren Regenten. Geschossen wird ab jetzt nicht mehr mit Patronen, sondern nur noch mithilfe eines SCATT-Systems. Hierbei wird mittels eines optischen Sensors an der Waffe nur noch ein Schuss simuliert, der Treffer kann auf einem Computerbildschirm abgelesen werden.

Martin Schoppmeier ist der neue Schützenkönig in Bremerberg. Zur Königin an seiner Seite wählte er seine Lebensgefährtin Uta Dürr. Foto: Privat

Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von dieser neuen Möglichkeit und so stand nach einem kurzweiligen Königsschießen schnell fest, es gibt einen neuen König: Martin Schoppmeier. Mit Uta Dürr erwählte er seine Lebensgefährtin zur Königin, den Hofstaat bilden Salina und Alexander Grothe sowie Tanja und Günther Grothe. Gefeiert wird allerdings erst im Juli 2023.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun und die St. Heinrich Schützenbruderschaft hofft, bis zum großen Fest auch noch einige neue Mitglieder begrüßen zu dürfen. Denn bereits Ende Juli hatte die Bruderschaft bei ihrer diesjährigen Versammlung einen Beschluss gefasst. Ab jetzt ist die Mitgliedschaft nicht ausschließlich männlichen Personen vorbehalten, die Versammlung verabschiedete eine neue Satzung, die es jeder Person ab 16 Jahren ermöglicht, Mitglied zu werden. Erste Anmeldungen von Schützenschwestern liegen bereits vor und die St. Heinrich Schützenbruderschaft freut sich auf weitere. Interessierte könne sich gerne beim Vorstand melden.

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