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Theatergruppe Bredenborn fiebert der Premiere am 9. März entgegen

Über die Tücken des Krankseins

Marienmünster/Bredenborn (WB/sam). Es wird noch fleißig im Probenraum geübt, bevor die Theatergruppe Bredenborn die finalen Feinheiten auf der Originalbühne in der Schützenhalle einstudiert. »Wer krank ist, muss kerngesund sein« lautet der Titel des neues Stücks, das die Schauspieler an fünf Terminen ihrem Publikum präsentieren wollen.

Die engagierten Darsteller der Theatergruppe Bredenborn proben eifrig für die Premiere am Samstag, 9. März, mit (vorne von links): Beate Gerninghaus, Norbert Lücke und Birgit Wolff sowie (hinten von links) Pia Brinkmann, Matthias Bickmann, Ramona Smolinski (auf der Liege), Thomas Masolle, Marita Hengsbach, Marcel Dreier und Friedrich Ernst.  Foto: Sabrina Rheker

Bis zur Premiere am 9. März ist noch etwas Zeit, die Rollen sind aber schon klar verteilt. »Wir waren mit unseren Zuschauern schon auf einem Schiff, in der Bahn und in einem Hotel – jetzt laden wir sie in ein sehr gutes Krankenhaus ein«, verrät Regisseur Friedrich Ernst. Der Arzt ist ein ziemlicher Macho, der die Herzen aller Damen erobern möchte. Damit trägt er nicht zu einem reibungslosen Klinikalltag bei. So kann es im Krankenhaus schon einmal passieren, dass die Schwester einen Patienten im Moorbad vergisst oder ein Patient aus der Psychiatrie Arzt spielt. Hinzu kommt ein zerstreuter Professor, der komplett den Durchblick verliert. »Es gibt allerlei Getratsche und zahlreiche Verwirrungen. Außerdem werden die Zuschauer den Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatienten erleben«, gibt Friedrich Ernst einen kleinen Einblick. Und er verspricht mit einem Augenzwinkern, dass auch die Liebe nicht zu kurz kommt: »Jeder Arztroman ist gegen unser Stück ein müder Abklatsch.«

Dr. Keller ist überheblich und äußerst selbstbewusst

Matthias Bickmann wird als Professor auf der Bühne stehen. Der überhebliche und äußerst selbstbewusste Dr. Keller wird von Marcel Dreier gespielt. Pia Brinkmann und Birgit Wolff sind die Krankenschwestern Lisa und Senta. Die neugierige Putzfrau Olga wird von Marita Hengsbach verkörpert. Ramona Smolinski schlüpft in die Rolle der Sekretärin des Professors. Beate Gerninghaus spielt eine resolute  Dame von der Krankenkasse. Kai Bickmann wird in dem Stück zu einem Hypochonder aus Leidenschaft. Norbert »Harry« Lücke mimt den Patienten aus der Psychiatrie, der in verschiedene Rollen schlüpft,  und Thomas Masolle ist ein Masseur. Im Hintergrund sind Viktoria Gerninghaus und Martina Märtens als Souffleusen bereit, wenn es einmal einen Texthänger geben sollte. Regie führt Friedrich Ernst. Für die Technik ist Manfred Märtens zuständig. Bühnenbauer ist Dirk Bickmann. Birgit Altmiks, Alexander Grothe und Georg Fischer stehen außerdem als Helfer bereit.

Premiere am 9. März

Neben der Premiere am Samstag, 9. März, um 19.30 Uhr ist das Stück am Sonntag, 10. März, um 16 Uhr, am Samstag, 16. März, um 19.30 Uhr, am Samstag, 23. März, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr in der Schützenhalle an der Sommerseller Straße zu sehen. Karten für die Aufführungen gibt es bei Matthias Bickmann unter der Rufnummer  0152/02016796 oder bei Birgit Altmiks  unter der Telefonnummer 05276/489.

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