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Rat Marienmünster beschließt das lang umstrittene Sportstättenkonzept

Umsetzung kann beginnen

Marienmünster (WB/nf). Im Schafstall der Abtei hat sich der Rat Marienmünster zu seiner letzten Sitzung vor der Wahl getroffen – und einstimmig den Beschluss für das lang umstrittene Sportstättenkonzept gefällt.

In Bredenborn werden die Fußballer auf einem Kunstrasenplatz trainieren können. Foto: Jürgen Drüke/Archiv

Der Rat folgte damit der Empfehlung der Arbeitsgruppe „Sportstättenkonzept“ mit Vertretern der fünf städtischen Sportvereine und der im Rat vertretenen Fraktionen.

Tennenplatz Kollerbeck

Die Sanierung und der Anbau des Umkleidegebäudes sowie die Sanierung des Tennenplatzes in Kollerbeck sollen als eine Maßnahme über das neue Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 und 2021“ mit einer angestrebten Förderung von 100 Prozent realisiert werden.

Kunstrasen in Bredenborn

In Bredenborn sollen anstelle des jetzigen Rasenplatzes ein kleiner Kunstrasenplatz für das ganzjährige Training und Spiele der Kinder- und Jugendmannschaften angelegt sowie das Umkleidegebäude erweitert werden, um Platz für die zusätzlichen Kinder- und Jugendmannschaften zu schaffen. Die Maße des Platzes sind für Meisterschaftsspiele im Jugendbereich ausgelegt und mit dem Kreisverband so abgesprochen. Zusätzlich soll ein Brunnen zur Bewässerung der Plätze geschlagen werden. Zur Finanzierung wird ein Antrag auf 65-prozentige Förderung aus dem Infrastrukturprogramm gestellt. Für die geplante Umsetzung des Sportstättenprogramms nutzte die Verwaltung auch Tipps von der Bezirksregierung Detmold.

Weitere Vereinswünsche sollen über das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ finanziert werden. Ausdrücklich wird in dem Ratsbeschluss festgestellt, dass ein weiterer Bedarf an einer Kunstrasenfläche im Stadtbereich Marienmünster nicht mehr besteht. Bei den Ratsparteien herrschte große Zufriedenheit, den Kompromiss nach langen Diskussionen und Auseinandersetzungen gefunden zu haben. Elmar Stricker (WGB): „Das bringt im Ergebnis auch Geld nach Marienmünster.“ Josef Wolff (UWG) sagte, wenn die Vereine zufrieden seien, seien es die Bürger auch.

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