Netzwerk Klosterlandschaft OWL stellt Jahresbroschüre 2021 vor

Wo sich Hightech und Historie treffen

Marienmünster

Die aktuelle Jahresbroschüre des Netzwerks Klosterlandschaft OWL ist da – eine Broschüre, die in den zurückliegenden Jahren stets ein eindrucksvolles Kompendium der Aktivitäten der im Netzwerk organisierten Partner war und die mit vielen Veranstaltungshinweisen widerspiegelte, was möglich ist, wenn man Kräfte bündelt.

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Eingebettet in eine jahrhundertealte Kultur- und Naturlandschaft: die ehemalige Benediktinerabtei Marienmünster. Foto: Klosterlandschaft OWL

Nun, im Jahr 2021, ist alles ganz anders. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche, das kirchliche und kulturelle Leben ist kaum planbar. Und schon heute ist klar, dass etliche der vorgesehenen und zum Teil aus 2020 verschobenen Veranstaltungen gar nicht oder nur in abgewandelter Form stattfinden können. Tourismus- und Veranstaltungsprogramme sind nicht die Wahl der Stunde.

Und so hat das Team um Projektleiter Hans Hermann Jansen den Blickwinkel neu justiert und den geänderten Bedingungen Rechnung getragen: „Wer und was macht sie eigentlich aus, unsere Klöster, jene Oasen für ̈die Seele? Jene Plätze der Stille und des Betens, der Beständigkeit und des Friedens?“, fragten sich die Akteure unter anderem.

Die Antwort ist ein 40-seitiges Heft, das in Bild und Text einlädt, sich auf den Weg in und durch die Klosterlandschaft OWL zu machen. In neuem, großzügig angelegtem Layout wecken ausdrucksstarke Fotos und aufschlussreiche Berichte Lust, diese jahrhundertealte Kultur- und Naturlandschaft mit ihren „Kraftorten“ zu besuchen. „Als Stätten der Ruhe inmitten eines oftmals hektischen und zermürbenden Lebensumfeldes können sie Orte der Entspannung und Erholung, aber auch Orte der geistigen Anregung sein, die helfen, Tempo aus dem Alltag zu nehmen, um sich und anderen zu begegnen“, so Jansen.

Das Team der Klosterlandschaft OWL mit Rita Altmiks (von links), Karen Hansmeier, Carmen und Hans Hermann Jansen, Kalle Noltenhans und Nicola Nilling. Foto: Klosterlandschaft OWL

Modern, vielseitig und attraktiv setzen die Akteure des Klosternetzwerks ein Signal, das aufmerksam macht auf kulturelles und monastisches Erbe und zeigt, wie Traditionen sinnvoll in die Zukunft wirken können: Da locken zum Beispiel die Klostergärten mit ihren Rabatten und Beeten ebenso dazu, auf den Spuren der Mönche zu wandeln wie der heilige Benedikt, der schon vor 1500 Jahren ganz „modern“ von Achtsamkeit sprach und heute per App erlebbar wird. Der Leser erfährt, dass die Abtei Marienmünster und das Besucherzentrum Forum Abtei nicht nur das Portal zur Klosterlandschaft sind, sondern auch mit einem technisch ausgeklügelten, interaktiven Zusammenspiel aus Originalobjekten, Repliken, Texten und filmischen Sequenzen punktet, das sinnfällig die facettenreiche und lebendige monastische Vergangenheit und Gegenwart der Region vermittelt. Weitere Seiten der neuen Broschüre widmen sich Themen wie Orgeln und Klosterschulen oder es geht um das 900-jährige Bestehen des Prämonstratenserordens, zeitgenössische Kunst in klösterlichem Kontext oder den weltweiten Einsatz für Verfolgte und Arme der syrisch-orthodoxen Ordensschwester Hatune Dogan aus Warburg.

Das in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienene Heft ist kostenlos in den Klöstern und den Tourist-Informationen der beteiligten Kommunen zu erhalten. Darüber hinaus sendet die Kulturland Kreis Höxter Tourismusmarketing bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (info@kulturland.org oder Telefon 05271/974323) die Broschüre gerne per Post zu. Details zur Arbeit des Netzwerkes sowie ein Download des Programmheftes gibt es im Internet auf www.klosterlandschaft-owl.de.

Gefördert wird das Projekt unter anderem vom Land NRW, von den Kreisen Gütersloh, Lippe und Paderborn, vom Kulturland Kreis Höxter, dem Landschaftsverband, der Verbundvolksbank OWL sowie der Lippischen Landeskirche.

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