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DLRG-Einheiten absolvieren Nachtübung am Diemelsee – 30 Einsatzkräfte vor Ort

Menschen retten in völliger Dunkelheit

Warburg/Borgentreich

Die Katastrophenschutzeinheiten der DLRG-Ortsgruppen Warburg, Natzungen, Marsberg und Büren haben jüngst eine Nachtübung absolviert. Etwa 30 Einsatzkräfte trafen sich nach Einbruch der Dunkelheit am Diemelsee, um gemeinsam den Einsatz unter erschwerten Bedingungen zu üben.

Personen retten, wenn es stockdunkel ist: Diese und andere Szenarien haben DLRG-Retter nun in einer Nachtübung am Diemelsee geübt. Foto: DLRG

Zusammen arbeiteten die Einsatzkräfte laut einer Pressemitteilung der DLRG mehrere Einsatzszenarien ab. Dazu gehörten unter anderem die Rettung von Personen von einer Rettungsinsel und das Retten einer verletzten Person an einem Geröllhang.

Darüber hinaus mussten die Bootsführer und ihre Mannschaft Fahrübungen absolvieren, um sich an das Navigieren bei Nacht zu gewöhnen. Das Fahren und Retten bei Nacht ist eine besondere Herausforderung für die Bootsführer, aber auch für die Strömungsretter – die kommen nämlich normalerweise tagsüber zum Einsatz.

Der Organisator und Leiter der Übung, Josef Wellen, ist Technischer Leiter Einsatz der DLRG Büren. Er zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung. „Das Fahren bei Nacht ist wichtiger Bestandteil der Boots- und Strömungsretter-Ausbildung. Diese Übung hat gezeigt, wie wichtig es ist, im Team zu üben“, wird er in der Mitteilung zitiert.

Mit solchen Übungen bereiten sich die Katastrophenschutzeinheiten der DLRG auf den Ernstfall vor, wie er zuletzt beim Hochwasser im Juli eingetreten ist. Auch die vier Ortsgruppen, die nun bei diesem Übungsszenario zusammen geübt haben, arbeiten teilweise im Ernstfall zusammen.

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