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Mehr als hundert Menschen wollen Pflegeeltern von unbegleiteten ukrainischen Flüchtlingskindern werden

„Mitgefühl alleine reicht nicht“

Kreis Höxter

Beim Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) in Warburg und beim Projekt Begegnung in Holzminden stehen die Telefone seit zweit Tagen nicht mehr still. Hunderte wollen  Pflegeeltern für Kinder werden, die ohne ihre Eltern aus der Ukraine flüchten mussten oder diese auf der Flucht verloren haben.

Von Marius Thöne

Pflegekinder brauchen ein stabiles Umfeld: Das gilt einmal mehr für jene Minderjährige, die alleine aus der Ukraine geflüchtet sind oder ihre Eltern auf der Flucht verloren haben. Die Kriegserfahrungen haben sie traumatisiert. Foto: Sabine Robrecht

„Es ist kaum Herr über die Anfragen zu werden“, berichtet SKF-Chefin Gertrud Flore. Ihre Kolleginnen und sie kümmern sich auch sonst um die Vermittlung von Pflegekindern. Ihr ist darum wichtig, dass diejenigen, die ukrainische Kinder aufnehmen wollen, wissen was auf sie zukommt. „Die Kinder werden durch die Kriegswirren traumatisiert, vielleicht selbst nah an den Kampfhandlungen gewesen sein“, sagt die Sozialarbeiterin, die seit Jahrzehnten im Pflegekinderdienst tätig ist.

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