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Vereine, Initiativen und Einzelpersonen sollen in Zukunft voneinander profitieren

Neues Netzwerk soll Ehrenamt in Warburg stärken

Warburg

Welche ehrenamtlichen Angebote werden in Warburg gebraucht? Wie können Vereine ihre Angebote verbessern oder sich gegenseitig unterstützen? In Warburg soll es jetzt neue Möglichkeiten für das Ehrenamt geben.

Bearbeitet von Silvia Schonheim

Veranstaltungsort für das erste Koordinationstreffen „Ehrenamt in Warburg“ ist das Haus Böttrich. Foto: Valeria Geritzen

Dieses Ziel verfolgt das Aktionsnetzwerk Ehrenamt. Die „Zweite Heimat“, die Youngcaritas Warburg und die Erd-Charta-Ideenwerkstatt Warburg wollen Ehrenamtliche an einem Tisch zusammenbringen. Das Ehrenamt soll durch Kooperation und Vernetzung gestärkt werden.

Koordinationstreffen geplant

Alle ehrenamtlichen Initiativen, Vereine sowie engagierte Einzelpersonen und Interessierte treffen sich am Donnerstag, 5. Mai, zu einem ersten „Koordinationstreffen Ehrenamt in Warburg“. Beginn ist um 18 Uhr im Haus Böttrich, Sternstraße 13. Anmeldungen sind bis Montag, 2. Mai, per E-Mail möglich (info@eci-warburg.de).

Welche Angebote werden in der Stadt nachgefragt? Wie können Angebote verbessert, zusammengedacht und sichtbarer gemacht werden? Und welche Synergieeffekte können Ehrenamtliche im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erzeugen? Das sind die Schwerpunktthemen, die an diesem Abend besprochen werden sollen.

„Ziel des ersten Koordinationstreffens ist zunächst, sich besser kennenzulernen, mögliche Kooperationen zu identifizieren und sich miteinander zu vernetzen“, sagt Valeria Geritzen, Koordinatorin der Erd-Charta-Ideenwerkstatt Warburg.

Katja Walther

Katja Walther, Projektleiterin Youngcaritas beim SkF möchte darüber hinaus, über partizipative Methoden „Zukunftsideen und Perspektiven zum Thema Ehrenamt in Warburg entwickeln“.

Pandemie als Anstoß für Vernetzung des Ehrenamts

Die Pandemie habe den Anstoß für die Vernetzung des Ehrenamts in Warburg gegeben. „Die Pandemie hat nicht nur den Alltag der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch das Engagement vieler Ehrenamtlicher auf die Probe gestellt“, wissen die Initiatoren des neuen Netzwerkes.

Ehrenamtliche sehen großen Bedarf

Probleme wie Einsamkeit würden nach zwei Jahren Pandemie in allen Altersgruppen bestehen. Lernprobleme bei Kindern und Jugendlichen hätten in den letzten beiden Jahren laut Studienlage massiv zugenommen. Zahlreiche Ehrenamtliche fangen in Warburg mit verschiedenen Angeboten einige dieser Probleme auf und bieten zum Beispiel Lernhilfestunden für Kinder und Jugendliche sowie gemeinsame Aktivitäten an, denn „einige Kinder benötigen auch außerschulische Unterstützung“, führt David Flore, der sich für außerschulisches Lernen einsetzt, aus.

Durch den Krieg in der Ukraine, den aktuellen und den noch zu erwartenden Flüchtlingsstrom würden zudem neue Fragen und Bedarfe entstehen.

Nach Auffassung der Initiatoren des Aktionsbündnisses Ehrenamt leisten Ehrenamtliche in Warburg einen wertvollen Beitrag für eine starke Gemeinschaft und die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Hansestadt. Die engagierten Vereine und Initiativen würden jedoch häufig vor Herausforderungen – wie fehlende Räumlichkeiten oder Materialien – stehen, die das Engagement erschweren.

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