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3,5-Millionen-Projekt wird jetzt gebaut: „Bethel in Höxter“ nach fünf Jahren Planung

Neues Wohnheim für psychisch Kranke neben der Stadthalle

Höxter (WB/rob)

Der Rat Höxter hat jetzt einen Bebauungsplan für den Neubau von 24 Wohnungen für Menschen mit psychischen Behinderungen auf dem großen Freigelände neben der Stadthalle beschlossen.

Neben der Stadthalle liegt die 1600 Quadratmeter große Freifläche, die die Stadt Höxter für den Neubau des Wohnheimes abgibt. Die beiden Häuser aus der Kaiserzeit sind vor Jahren von der Stadt aufgekauft und abgerissen worden. Foto: Michael Robrecht

Träger sind die Bodelschwinghschen Stiftungen Bielefeld. Es werden für das Wohnheim 3,5 Millionen Euro investiert. Seit fünf Jahren laufen die Planungen, zuletzt seit drei Jahren ohne den Spar- und Bauverein Paderborn, der sich zurück gezogen hatte.

Zuerst war ein Grundstück unterhalb des Berufskollegs an der Bergstraße am „Rodelhügel“ als Ersatzbau für das Oskar-Grätz-Haus vorgesehen. Diese Planung wurde – auch nach Debatten mit Anwohnern – verworfen. Dann ist lange ein Bauplatz gesucht worden. Zuletzt gab es längere Wartezeiten wegen des Bebauungsplanes Luisenstraße (100 Seiten Schallgutachten wegen Stadthallennähe). Stationäre Plätze für Menschen mit psychischen Behinderungen (plus zwei Notfallplätze für kurzfristige Unterbringungen) sowie Wohnungen für Menschen mit Behinderung, die intensiv ambulant unterstützt werden, sind am Wall geplant.

Baubeginn ist in diesem Sommer, die Fertigstellung der Gebäude auf dem 1600 Quadratmeter großen Areal im Sommer 2022.

Auf dem Grundstück links neben der Stadthalle direkt am Wall wird das neue Wohnheim gebaut. Foto: Michael Robrecht
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