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Dem Ex-Präsidenten haben es vor allem die Schulveranstaltungen angetan

Josef Schunicht ist Ehrenpräsident der Nieheimer Karnevalisten

Nieheim

Als Karnevalspräsident im Ruhestand und neuer Ehrenpräsident der NKG zieht Josef Schunicht eine positive Bilanz. „Mit Freunden feiern, mit Freunden fröhlich sein, das ist das, was sich der Präsident der NKG am meisten wünscht“, war viele Jahre das Motto Schunichts. Fragt man den Präsidenten a.D. und frisch ernannten Ehrenpräsidenten der Nieheimer Karnevalsgesellschaft heute nach seinem lebenslangen karnevalistischen Antrieb, so antwortet er in Anlehnung an ein Zitat von Don Bosco: „Fröhlich sein, Gutes tun und mit der schwarzen Katze schnurren. Das kann man nirgends so gut wie im Nieheimer Karneval.“

Von Josef Köhne

Im Salon des Figaro-Präsidenten sieht es ein bisschen nach Horst Lichters „Bares für Rares“ aus. Foto: Köhne

Man glaubt es ihm gerne, diesem „lachenden Vagabunden“, der sich vom kleinen Kinderprinzen des Jahres 1961 bis zu dem im Jahr 2014 gewählten Präsidenten hocharbeitete. Als erster Kinderprinz im ackerbürgerlichen Nieheim ging er noch zum katholischen Kindergarten und hatte Charlotte Rath als Prinzessin an seiner Seite. „Im Zug durften wir noch nicht mitfahren, aber wir konnten bei Altenmüllers auf der Treppe stehen und gemeinsam mit dem Kinder-Funkenmariechen Christel Krücke winken“, erinnert sich Josef Schunicht. Offizielles Mitglied der NKG wurde er am 4. September 1974. Am ersten Wagen baute er aber bereits 1966 mit. Als Schunicht 1998 in den Vorstand der NKG aufrückte, übernahm er zunächst das Amt des stellvertretenden Pressesprechers und wurde wenige Jahre später „der erste Mann für die Öffentlichkeitsarbeit.“

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