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Nieheimer Karnevalsgesellschaft hat ein prominentes Wappentier

Riesige »Katze« als närrischer Botschafter

Nieheim (WB/hai). In diesen Tagen wirbt sie überlebensgroß und prominent neben der Ostwestfalenstraße. Und am Rosenmontag fahren die Jecken stolz in ihrer »Prunkwagen-Version« durch die Stadt: Es ist die »Schwarze Katze«.

Dieses starke »Werbeschild« für den Nieheimer Karneval mit riesiger Katze ist aktuell neben der Bundesstraße 252 (Ostwestfalenstraße) zu bewundern. Foto: Harald Iding

Neben den Steinheimer Karnevalisten, die ebenfalls sehr auffällig an der Bundesstraße 252 mit ihrem närrischen »Hauptstadtschild« die Fans erfreuen, gehören die Nieheimer mit ihrem Wappentier zu den Gesellschaften in Deutschland, die in der »Fünften Jahreszeit« auf besondere Weise für sich, die tollen Veranstaltungen und das närrische Brauchtum in der Region werben.

Sinnbild für Karneval

Und wie formulierte es Karnevalspräsident Josef Schunicht erst vor wenigen Tagen gegenüber dieser Zeitung: »Ein Leben ohne Katze ist möglich – aber sinnlos!« Übrigens: Der »Schwarze Kater« sei bereits im Mittelalter ein Sinnbild für den Karneval gewesen. Und in Nieheim? Laut Chronik zogen 1938 elf Narren nach Himmighausen in die Gaststätte. Dort servierte ihnen Wirt Fritz Kukuk einen feinen, kleinen Schnaps – den »Schwarzen Kater«. In diesem Moment soll die Idee für das spätere Wappentier der NKG geboren worden sein.

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