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„Hin und her schürt Emotionen“

Solarpark-Nieheim: Bürgermeister Johannes Schlütz wehrt sich gegen die Formulierung „größtmögliche Akzeptanz“

Nieheim

Mit einer Fläche von gut 16 Hektar soll es die größte Freiflächenphotovoltaik-Anlage im Kreis Höxter werden. Naturgemäß erhitzt eine Anlage, die mehrere Tausend Menschen mit Strom versorgen könnte, die Gemüter. Nach Bürgerprotesten wurde das Konzept vom potenziellen Bauherren, Georg von Puttkamer, geändert, die Anzahl der Solarpaneele pro Fläche gemindert und mehr Grün eingeplant. Nachdem der Fachausschuss im Kreistag grünes Licht für eine Änderung der Kulisse des Landschaftsplans gegeben hatte, wurde das Vorhaben vom Bau- und Umweltausschuss des Kreises überraschend abgelehnt (das WESTFALEN-BLATT berichtete). Trotz einer positiven Entscheidung des Kreistages am vergangenen Donnerstag, gibt es aber nun neue Irritationen.

Von Ralf Brakemeier

Bürgermeister Johannes Schlütz (links) hofft auf eine Rückkehr zur Sachdiskussion um den Solarpark-Nieheim. Foto: Ralf Brakemeier

Diese entzünden sich an einer Stellungnahme, die Heinz Seifert, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Höxter, bei der letzten Kreistagssitzung abgegeben hat. Hierin erklärt Seifert, dass die CDU-Fraktion sich nun doch mehrheitlich für die Änderung des Flächennutzungsplans und somit für den Bau des Solarparks-Nieheim aussprechen werde. Darin erklärt er auch, dass Nieheims Bürgermeister Johannes Schlütz in einem Gespräch, unter anderem mit Landrat Michael Stickeln, betont habe, dass „das vorgenannte Projekt innerhalb der Bevölkerung der Stadt Nieheim und im Rat der Stadt auf größtmögliche Akzeptanz stoße.“

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