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Workshop zu Nieheimer Flechthecken

Ulrich Pieper stellt Kulturerbe vor

Nieheim

Ein Workshop zum Anlegen und zur Nutzung der Nieheimer Flechthecke findet am Freitag, 11. März, von 14 bis 17 Uhr und Samstag, 12. März, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr im Kurpark „Lehmkuhle“ der Stadt Nieheim statt.

Die Nieheimer Flechthecke ist imaterielles Kulturerbe der Unesco. Foto: Privat

Für Rückfragen oder Anmeldung können sich Interessierte bei Ulrich Pieper, Telefon 0160/928 603 19 oder per E-Mail: pieper@sackmuseum.de melden.

Die Nieheimer Flechthecke ist seit 2018 immaterielles Kulturerbe der UNESCO und in NRW. Sie kann auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurückschauen. Auch auf dem Gelände der Landesgartenschau in Höxter wird eine Flechthecke angelegt. Hecken gelten als eine Bereicherung für heimische Gärten und in der Landschaft.

Struktur im Winter gut zu erkennen

Die Struktur der Flechthecke ist am besten in den Wintermonaten zu erkennen, wenn Sie kein Laub trägt. Ab dem Frühjahr wird die Flechthecke zu einem grünen Wall, der ein hervorragender Lebensraum für Kleintiere und Pflanzen ist. Flechthecken haben die größte Brutdichte der Vogelwelt. Sie bieten Mäusen, Hasen, Rebhühner und Reptilien Schutz und Nahrung. „Hecken seien ein wichtiger Filter der Natur“, erklärt Referent Ulrich Pieper, der ein absoluter Experte in dem Bereich ist. In seinem Vortrag möchte Ulrich Pieper über die Flechthecke und seine Einsatzmöglichkeiten informieren.

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