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Wahlforum: Wie kann sich die Region attraktiv aufstellen?

Ortskerne im Kreis Höxter  in den Blick nehmen

Kreis Höxter

Schnelles Internet, Bauplätze: Wie kann sich die Region für Rückkehrer und Zuzügler attraktiv aufstellen? Welche Rahmenbedingungen gilt es zu schaffen?

Von Sabine Robrecht

Das WESTFALEN-Blatt hatte die Landtagskandidaten der Parteien für den Kreis Höxter nach Brakel zum WB-Talk-LTW2022 eingeladen. Uta Lücking (rechts) im Gespräch mit Nora Wieners und Marius Thöne Foto: Frank Spiegel

Matthias Goeken (CDU) sprach als ersten Punkt den Mobilfunk an: „Wir brauchen unbedingt fürs gleiche Geld das gleiche Angebot. Hier ist die Politik gefragt, aber auch die Bürgerinnen und Bürger müssen laut werden. Es muss gleich sein, ob ich in Düsseldorf wohne oder hier. Der Tarif ist der gleiche. Also erwarte ich von den Mobilfunkbetreibern, dass sie ausbauen. Dazu sind sie verpflichtet. Hier muss man nachschärfen auf Bundesebene, dass nicht nur 98 Prozent der Bevölkerung, sondern auch 98 Prozent der Fläche versorgt sind.“ Glasfaser ans Haus sei ein weiteres wichtiges Thema. „Alle Verteilerkästen haben wir.“ Jetzt sei es dringend notwendig, weitere Fördermittel einzuwerben. Was die Bauplätze angeht, vertritt Goeken einen klaren Standpunkt: „Meine Prämisse ist, weiter Einfamilienhäuser in den Ortschaften bauen zu lassen. Das ist immer noch naturverträglicher als Innenstadtverdichtung in den großen Städten. Die Menschen, die hier bleiben wollen, haben auch ein Anrecht zu bauen.“ Und: Wenn die Anforderungen an energetische Maßnahmen zu hoch geschraubt würden, „darf ich mich nicht wundern, dass ich Altbauten eventuell nicht saniert bekomme. Dann muss ich den Mut haben, welche abzureißen. Dazu muss es Förderprogramme geben. Wir haben die ersten aufgelegt“.

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