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Gerd Henke äußert sich als stellvertretender Bürgermeister des Flecken Lauenförde

„Planungen für Würgassen endlich einstellen“

Beverungen-Würgassen

Ein zentrales Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktiven Müll in Würgassen ist laut Logistik-Gutachten des TÜV Nord nicht notwendig. „Diese Nachricht ist im Dreiländereck und damit auch von den Menschen im Südkreis Holzminden mit großer Erleichterung aufgenommen worden“, sagt Gerd Henke, stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Boffzen und des Flecken Lauenförde.

Das W auf den Weserwiesen in Beverungen steht für den breiten Widerstand gegen die Atommüllpläne für Würgassen. Foto: Alexandra Rüther

 Das von den Landesregierungen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebene Logistik-Gutachten des TÜV Nord unterstreiche damit, was fast alle Menschen in der Region von Anfang an gesagt hätten: „Würgassen kann und darf nicht zur Atommülldrehscheibe Deutschlands werden.“ Damit einhergehende Hochwassergefahren, unzureichende verkehrliche Anbindung, Unfallgefahren und eine mögliche permanente Strahlenexposition der Bevölkerung durch tägliche Atommülltransporte seien gegen die existenziellen Interessen der Menschen in dieser Region gerichtet, so Gerd Henke.

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