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Iren fordern für ihre Arbeiten überhöhte Preise

Polizei warnt vor unseriösen Wanderarbeitern

Warburg/Borgentre...

Die Polizei im Kreis Höxter warnt vor irischen Wanderarbeiten, die in diesen Tagen im Kreis Höxter unterwegs sind und womöglich Arbeiten zu überhöhten Preisen anbieten. Sie waren in Borgentreich und Warburg aufgefallen.

Symbolbild Foto: dpa

Die Polizei im Kreis Höxter warnt vor irischen Wanderarbeiten, die in diesen Tagen im Kreis Höxter unterwegs sind und womöglich Arbeiten zu überhöhten Preisen anbieten.

In den vergangenen Tagen ist laut Polizei eine Gruppe, die aus drei männlichen, rothaarigen Personen besteht, unter anderem in Borgentreich und Warburg aufgefallen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie in den kommenden Tagen weiter durch den Kreis Höxter reist. Sie ist unterwegs in einem weißen Transporter mit ausländischem Kennzeichen.

Reisegewerbekarte wird vorgezeigt

Die Arbeiter, die eine Reisegewerbekarte vorzeigen, gehen von Haus zu Haus und bieten beispielsweise an, eine Zufahrt zu reinigen oder zu pflastern. Dabei wird zunächst ein Honorar vereinbart. „Wie bei ähnlichen Fällen aus anderen Städten von NRW bekannt ist, kommt es im Laufe dieser Tätigkeiten dann mehrfach zu Nachforderungen für angeblich notwendige weitere Arbeiten, so dass schließlich ein weitaus höherer Betrag zu zahlen sein soll als ursprünglich vereinbart“, berichtet Polizeisprecher Jörg Niggemann.

Oftmals werden die Arbeiten auch nicht fachmännisch ausgeführt, sofort angefangene Arbeiten dienen häufig nur als Täuschung und werden nicht beendet.

Arbeiter in Borgentreich direkt abgewiesen

In den am Freitag, 7. Mai, in Borgentreich bekannt gewordenen Fällen waren die Arbeiter direkt abgewiesen worden.

In zwei weiteren Fällen am Montag, 10. Mai, hatten die Männer in einem Wohngebiet von Warburg die vereinbarten Arbeiten erledigt und im Beisein der zwischenzeitlich hinzugezogenen Polizei auch keine weiteren Nachforderungen gestellt.

Dennoch rät die Polizei, jegliche Angebote von Wanderarbeitern abzulehnen, seien es spontane Bauarbeiten auf dem eigenen Grundstück, dem Dach oder andere Tätigkeiten in Haus und Garten. Hausbesitzer, die von Wanderarbeitern angesprochen werden, sollten bei Zweifeln an deren Seriosität Vertrauenspersonen um Rat fragen oder sich direkt an die Polizei wenden.

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