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Pläne für ein Logistikzentrum in Beverungen: Bürgerinitiative „Atomfreies Dreiländereck“ setzt auf Aufklärung – lange Transportwege

Protest geht ins dritte Jahr

Beverungen

Mit großer Sorge verfolgen die Menschen die Ereignisse in der Ukraine und die Folgen des Krieges. Das größte Atomkraftwerk Europas in der Südukraine stand nach russischem Beschuss ebenfalls im Fokus der Öffentlichkeit. Auch Bürger im Weserbergland zeigen sich verunsichert.

Von Harald Iding

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Atomfreies Dreiländereck e.V.“, Dirk Wilhelm, steht vor den schweren Eingangstoren des ehemaligen Kernkraftwerkes Beverungen. Am vergangenen Wochenende jährte sich der Protest zum zweiten Mal. Foto: Harald Iding

Damit gab es erstmalig in der Geschichte einen bewaffneten Angriff auf einen Kernkraftwerksstandort. „Vor sechs Wochen hat man auf Bundesebene noch über eine russische Beteiligung an einer Urananreicherung in Deutschland diskutiert. Und vor dem Angriff auf das AKW gab es dort bereits die Meldung über den Beschuss eines Zwischenlagers für radioaktive Abfälle“, so Dirk Wilhelm, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Atomfreies Dreiländereck“. Die jüngsten Nachrichten aus der Ukraine hätten hier viele Bürger beunruhigt.

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